Wer zum Pflegefall wird, ist oft nicht auf die finanziellen Folgen vorbereitet, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse zeigt: 370 der 1001 Befragten gaben an, neben der gesetzlichen Pflege­versicherung keine weitere Vorsorge zu betreiben, etwa in Form von Geld­anlagen oder einer zusätzlichen privaten Versicherung. Besonders selten hatten sich jene Befragten um Vorsorge gekümmert, die mit dem Thema Pflege noch keine persönliche Berührung hatten – die nicht selbst pflegen und weder pflegebedürftige Freunde noch Verwandte haben. Fast alle Befragten wussten, dass die gesetzliche Versicherung nur einen Teil der Pflege­kosten deckt. An diesem Zustand hat auch die zum Jahres­anfang in Kraft getretene Reform der Versicherung nichts geändert.

Tipp: Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig Angebote zur privaten Vorsorge. Einen guten Einstieg bietet ein Themenpaket für 2,50 Euro (Besser leben im Alter, test 6/2016). Auch die Verbraucherzentralen beraten unabhängig.

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