Pflege zu Hause Test

Viele Pflegebedürftige möchten nicht ins Heim. Wenn sie ambulante Hilfs­angebote nutzen, kann die Pflege auch zu Hause gut gelingen. Das Spektrum der Möglich­keiten ist breit: vom Essen auf Rädern über Haus­notruf und soziale Dienste bis hin zur Tages­pflege. test.de stellt die Möglich­keiten im Über­blick vor und sagt, wie sie finanziert werden können.

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TestPflege zu Hausetest 06/2017
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Angebote klug kombinieren

Pflegebedürftig­keit verändert das Leben einschneidend. Viele wollen trotzdem in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Bloß: Wie soll das gehen? Gerade wenn jemand allein lebt oder viel Hilfe braucht, erscheint es auf den ersten Blick unmöglich. Ein Pflege­dienst für 24 Stunden am Tag kostet jeden Monat fünf­stel­lige Summen und ist damit für die meisten unbe­zahl­bar. Auch eine osteuropäische Betreuungs­kraft (siehe Pflege zu Hause, test 5/2017) kann und möchte nicht jeder engagieren. Es gibt einen dritten Weg: Hilfs­angebote, die vor Ort zur Verfügung stehen, klug zu kombinieren.

Tipp: Alle wichtigen Tests und Reports zu den Themen Pflege und Pflege­versicherung bündelt unser Themenpaket Pflege. Es enthält auch den aktuellen Artikel aus test 6/2017.

Beratung ist das A und O

Allerdings fällt es vielen Betroffenen nicht leicht, die passenden Schritte einzuleiten. Die neue Situation ist belastend, die Gesetzes­lage kompliziert. Daher lohnt eine persönliche Beratung. Für Pflegebedürftige und Angehörige gibt es viele kostenlose Anlauf­stellen: Pflegekassen, Pfle­gestütz­punkte, weitere Beratungs­stellen, etwa von Kirchen und Wohl­fahrts­verbänden. Im Netz können Sie per Post­leitzahl nach Ansprech­part­nern für ihre Fragen suchen – etwa beim Zentrum für Qualität in der Pflege.

Sinn­volle Kombinationen finden

Mithilfe der Beratung lassen sich oft Möglich­keiten finden, wie die pflegebedürftige Person zuhause bleiben kann. Je nach Bedarf kann etwa mehr­mals pro Woche bis mehr­fach täglich ein Pflege­dienst kommen, mittags Essen auf Rädern, ab und zu ein Liefer­service für sons­tige Lebens­mittel, einmal wöchentlich eine Putz­frau. Auch für pflegende Angehörige kann das eine enorme Entlastung sein. Wichtig für Allein­lebende: ein Haus­notruf, um im Ernst­fall Hilfe zu alarmieren.

Gelder von der Kasse beantragen

Die Pflege­versicherung finanziert viele Leistungen – bei anerkannter Pflegebedürftig­keit. Dafür ist ein Antrag bei der Kasse zu stellen. Sie schickt dann einen Gutachter, der den Bedarf prüft. Das System steht seit Anfang 2017 auf neuen Füßen. An die Stelle der früheren Pfle­gestufen traten fünf Pfle­gegrade. Vor allem die ambulante Versorgung wird seither besser unterstützt. Wer Kosten selber trägt, kann sie von der Steuer absetzen. Genauere Infos finden sich in unserem Special Haushaltsnahe Dienstleistungen, Finanztest 3/2017.

Das bietet der test-Artikel

  • Einen Über­blick über gängige ambulante Hilfen: Haus­notruf, Essen auf Rädern, haus­halts­nahe Dienst­leistungen, soziale Dienste, ambulanter Pflege­dienst, Tages- und Nacht­pflege, Verhinderungs- und Kurz­zeit­pflege
  • Infos zu Finanzierungs­möglich­keiten für die verschiedenen ambulanten Angebote
  • Einschät­zungen einer erfahrenen Pflegeberaterin
  • Fall­beschreibungen von zwei pflegebedürftigen Frauen, die durch eine passende Kombination ambulanter Hilfs­angebote weiter alleine zu Hause wohnen (mit Pflege­kosten-Tabelle).

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