Check­liste: Eine Lösung finden

  • Schritt 1. Werden die Eltern oder der Partner nach einem Kranken­haus- oder Rehaauf­enthalt weiter Unterstüt­zung benötigen, sprechen Sie mit dem Sozial­dienst der Klinik. Er klärt mit Ihnen, welche Hilfen es nach der Entlassung gibt.
  • Schritt 2. Beantragen Sie Leistungen aus der Pflege­versicherung bei der Krankenkasse oder der privaten Kranken­versicherung Ihres Angehörigen.
  • Schritt 3. Besprechen Sie die Situation in der Familie zu Beginn und im Verlauf der Pflegebedürftig­keit. Dabei geht es beispiels­weise darum, wie viel und welche Unterstüt­zung der Pflegebedürftige wirk­lich braucht und wer welche Tätig­keit über­nehmen kann. Hilfs­dienste wie ein Haus­notruf, eine Haus­halts­hilfe oder ein Menübring­dienst können auch entlasten.
  • Schritt 4. Lassen Sie sich beraten und die Unterstüt­zungs­möglich­keiten aufzeigen. Anlauf­stellen sind karitative, kirchliche oder kommunale Beratungs­stellen und Pfle­gestütz­punkte. Sie können den Berater um einen Haus­besuch bitten, damit er die Situation vor Ort einschätzen kann.
  • Schritt 5. Voll­machten vereinfachen die Organisation der Pflege vor allem, wenn es schnell gehen muss. Hilf­reich sind eine Vorsorgevoll­macht, eine Patienten­verfügung und eine Konto­voll­macht. Alles Wichtige rund um die recht­liche Vorsorge mit Formularen und Ausfüll­hilfen finden Sie in unserem Finanztest Spezial Vorsorge (Das gedruckte Heft kostet 10 Euro, das PDF zum Downloaden 8 Euro).
  • Schritt 6. Um die Pflege nach einem Kranken­haus­auf­enthalt für den Angehörigen zu organisieren, können Sie sich kurz­fristig für zehn Arbeits­tage von Ihrem Arbeit­geber frei­stellen lassen. Der Nach­weis von der Pflegekasse genügt.

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