Nur die Harten für den Garten

Am besten geschenkt. Oft vermehren sich Pflanzen zuhause so reichlich, dass Sie auslichten müssen. Mit abge­teilten Stauden können Sie anderen eine Freude bereiten. Und umge­kehrt: Trauen Sie sich zu fragen, ob sie schöne Ableger aus Nach­bars Garten ergattern können.

Regional kaufen. Der Test beweist, dass der Kauf von Pflanzen per Versand­handel gut funk­tionieren kann. Vor allem wenn Sie etwas seltenere Sorten suchen oder wenn Sie sich Groß­bestel­lungen bequem nach Hause liefern lassen möchten, ist die Lieferung im Paket oder auf einer Palette attraktiv. Aber: Denken Sie auch an Gartenbau­betriebe in Ihrer Region, die ihre Pflanzen selbst kulti­vieren. Hier haben Sie gute Chancen, dass die Gewächse an Klima und Boden angepasst sind und dass die Mitarbeiter Sie kompetent beraten können.

Planen. Über­legen Sie genau, was Sie wo pflanzen wollen. Besser abge­härtete Pflanzen passend zum Stand­ort wählen, als umge­kehrt. So ist es ökologisch und ökonomisch wenig sinn­voll, auf trockenem Sandboden Moor­beet­pflanzen kulti­vieren zu wollen. Liegt das Beet meist im Schatten, sind sonnenhung­rige Blumen fehl am Platz. Wollen Sie Wasser­geld sparen, lohnt sich der Kauf von Tiefwurz­lern, die auch Durst­stre­cken über­stehen.

Skizzieren. Malen Sie sich aus, wie das Beet in einigen Jahren aussehen soll. Gestalten Sie es wie ein Bühnen­bild: Große Gewächse nach hinten, kleine nach vorn. Widerstehen Sie der Versuchung, zu dicht zu pflanzen. Das ist unnötig teuer und die Enge behindert das Wachs­tum.

Terminieren. Bestellen Sie besser an kühlen Frühlings­tagen als in der Sommer­hitze. Nied­rige Temperaturen wirken schonend beim Trans­port. Sorgen Sie dafür, dass die Paket­annahme schon beim ersten Zustell­versuch klappt. Nutzen Sie den Service einiger Versender und vereinbaren Sie Wunsch­termine. So haben Sie bessere Chancen, dass gelieferte Ware dann eintrifft, wenn Sie Zeit und Muße zum Einpflanzen haben.

Graben. Pflanzenkauf soll Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Deshalb das Beet am besten zeitig vorbereiten. So können Sie etwa den Boden lockern und große Pflanzlöcher schon vorher ausheben (doppelt so breit und tief wie der Ballen).

Kompost. Falls über­haupt, sollten Sie nur Lang­zeitdünger unter die Pflanzerde mischen, etwa reifen Kompost oder Horn­späne. Ein Zuviel an Mineralien kann junge Wurzeln schädigen.

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