Heil­same Vielfalt. Eine Misch­kultur schützt Pflanzen vor Krankheiten und fördert ihr Wachs­tum.

Ob Blatt­läuse, Unkraut oder Krankheiten – für jedes Problem gibt es Pflanzen­schutz­mittel. Doch einige Pestizide sind schädlicher als der vermeintliche Schädling. Die Experten der Stiftung Warentest stellen umwelt­verträgliche Alternativen vor und sagen, von welchen Mitteln Frei­zeitgärtner besser die Finger lassen sollten.

Kompletten Artikel freischalten

SpecialPflanzen­schutz­mitteltest 07/2020
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 5 Seiten).

Pflanzen­schutz­mittel landen tonnen­weise in Privatgärten

Der Griff in den Gift­schrank fällt vielen Frei­zeitgärtnern und -gärtne­rinnen offen­bar leicht: Mehr als 5 400 Tonnen Pestizide haben sie 2018 gekauft. Das zeigt die Auswertung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) aus dem Jahr 2020. Aber Achtung: Einige Mittel schädigen Nützlinge und andere Lebewesen und können Grund­wasser belasten. Falsch angewendet, gefährden sie auch Menschen – etwa wenn sich Nutzer beim Spritzen nicht schützen, behandeltes Gemüse und Obst zu früh essen oder Kinder auf Rasen spielen, der frisch mit Unkraut­vernichter besprüht wurde.

Das bietet unser Pflanzen­schutz-Special

Einordnung und Bewertung. Die Experten der Stiftung Warentest stellen zugelassene Wirk­stoffe von Pflanzen­schutz­mitteln vor, bewerten die mit ihrem Einsatz verbundenen Gefahren und nennen chemiefreie Alternativen zu gängigen Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden. Zu den zehn häufigsten Wirk­stoffen geben wir unsere Einschät­zung hinsicht­lich Wirk­samkeit und Risiken.

Kauf­beratung und Tipps. Apfelschorf, Mehltau, Schne­cken, Giersch & Co: Wir sagen, was gegen Schädlinge und Pilzbefall im Garten hilft. Wir erklären, worauf beim Einsatz von Chemie im Garten zu achten ist und stellen umwelt­verträgliche Pestizid-Alternativen vor.

Interview. Im Gespräch mit test.de gibt Profi-Gärtnerin Marianne Scheu-Helgert praktische Dünge-Tipps und verrät, wie man zum Garten passende Pflanzen auswählt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus test 7/2020.

Gebrauchs­anleitung lesen, Risiken von Pestiziden minimieren

Das BVL prüft zwar alle Mittel vor der Zulassung auf Risiken für Mensch und Umwelt. Harmlos sind die teils hoch­wirk­samen toxischen Chemikalien aber keinesfalls. Für Hobby­gärtner sollten sie daher immer nur die letzte Option sein, wenn nichts anderes hilft. Wichtig: Wer ein Pflanzen­schutz­mittel einsetzt, sollte stets die in der Gebrauchs­anleitung beschriebenen Schutz­maßnahmen einhalten und es ausschließ­lich auf die Pflanzen sprühen, die auf der Verpackung angegeben sind. Nur für diese hat die Prüfbehörde eine Risiko­bewertung vorgenommen. So darf ein Mittel zur Bekämpfung von Blatt­läusen an Rosen keinesfalls einfach am Salat zum Einsatz kommen.

Die richtige Diagnose vermeidet den Einsatz falscher Mittel

Nähr­stoff­mangel, Spinn­milben oder fiese Bakterien? Um eine geeignete Maßnahme bei kränkelnden Pflanzen ergreifen zu können, müssen Gärtner zunächst die richtige Diagnose stellen. Das ist oft nicht leicht. Unser Special verrät, wie Sie sich entsprechend schlau machen können.

Tipp: Das Buch Pflanzenschutz im Gemüsebeet von unseren Garten­profis zeigt, wie Sie Pflanzen gezielt schützen und Ihre Ernte ohne bedenk­lichen Gift­einsatz retten können. Der hilf­reiche Ratgeber liefert Ihnen neben Beschreibungen der Schad­bilder das komplette Wissen zu den wichtigsten Ursachen für Wachs­tums­schäden sowie Tipps zur Vorbeugung von Schäden. Das Buch hat 208 Seiten und ist für 16,90 Euro im test.de-Shop erhältlich.

Händler nehmen ihre Informations­pflicht oft nicht ernst

Der Handel darf Pflanzen­schutz­mittel nicht frei zugäng­lich aufbewahren. Sie fallen unter das Selbst­bedienungs­verbot. Das heißt, Händler dürfen sie erst nach Beratung verkaufen. Eine Stich­probe in vier Berliner Baumärkten zeigt jedoch, dass die Beratung mal mehr, mal weniger ausführ­lich ausfällt. Einmal wurde uns ein Unkraut­vernichter sogar ganz ohne Gespräch in die Hand gedrückt. Noch leichter lassen sich Pestizide in Online-Shops beschaffen. Welche Wirk­stoffe ein Mittel enthält, muss deutlich auf der Verpackung angegeben sein. Für viele gibt es umwelt­verträgliche Alternativen. Auf den nächsten Seiten stellen die Garten­experten der Stiftung Warentest mehrere chemische Keulen und sanfte Alternativen vor.

Jetzt freischalten

SpecialPflanzen­schutz­mitteltest 07/2020
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 5 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 19 Nutzer finden das hilfreich.