Schönes Licht. Abends ist die zweit­beste Zeit zum Gießen.

In den vergangenen beiden Jahren hatten Land­wirte mit Extrem­temperaturen und Trockenheit zu kämpfen. Was für Rüben gilt, trifft ebenso auf Radieschen zu: Andauernde Hitze kann auch das Grün im Garten um die Ecke bringen. Mit ein paar Tipps schaffen es Garten und Balkon gut über den Sommer.

In Kübel pflanzen

Klingt logisch, ist es auch: Große Pflanzen­kübel trocknen lang­samer aus als kleine. Auch alte Badewannen, Tröge oder Kisten lassen sich zum Pflanztopf umfunk­tionieren.

Mit Mulch bedecken

Was dem Menschen der Hut, ist Pflanzen die Mulch­schicht: Kompost, Rasen- oder Strauch­schnitt verhindern, dass die Oberfläche zu schnell austrocknet. Nutzen Sie Häck­selgut als Verduns­tungs­schutz.

Finger­probe machen

Stecken Sie den Finger etwa zwei Zenti­meter in die Erde. Sie sollte kühl und feucht sein. Ist sie warm und trocken, brauchen wasser­liebende Pflanzen frisches Nass.

Morgens gießen

Die beste Gieß­zeit ist morgens, Gewächse tanken Wasser für den ganzen Tag. Vor allem bei großer Hitze nicht tags­über gießen: Wasser auf Blättern kann diese verbrennen.

Auch mal düngen

Selbst perfekt gegossene Erde ist nur so gut wie ihre Inhalts­stoffe. Besonders kleine Töpfe und Balkonpflanzen bei Bedarf düngen.

Staunässe vermeiden

Gefäße sollten im Boden Löcher haben, durch die über­schüssiges Wasser abfließen kann. Eine Tonscherbe oder Tonkügelchen helfen, den Abfluss frei zu halten.

Über­lebens­künstler

Die Beduinen unter den Pflanzen sind Sukkulenten. Aber auch Gräser wie das Lampenputzer­gras und Kräuter wie Rosmarin und Thymian kommen mit wenig Wasser zurecht.

Bewässerung planen

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