Als Flucht­tiere sind Pferde schreck­haft. Ein plötzliches Geräusch reicht aus und sie galoppieren los – im schlimmsten Fall auf die Straße. Verursacht das Pferd einen schweren Verkehrs­unfall, können Schäden in Millionenhöhe entstehen. Für Schäden dieser Art muss der Pferdehalter aufkommen. Ist er nicht versichert, muss er in der Regel alles selbst bezahlen – sogar wenn ihn keine direkte Schuld trifft. Die Stiftung Warentest hat 94 Angebote für Pferde-Haft­pflicht­versicherungen von 51 Anbietern getestet. Das Ergebnis: Guter Schutz muss nicht teuer sein (Preise: 91 bis über 250 Euro). Trotz großer Preis­unterschiede enthalten schon die güns­tigeren Tarife den von uns empfohlenen Grund­schutz.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Etwa 1,2 Millionen Deutsche betreiben regel­mäßig Pferde­sport. Doch das Glück auf dem Rücken der Pferde kann schnell getrübt werden. Als Flucht­tiere sind Pferde schreck­haft. Ein plötzliches Geräusch kann ausreichen und das Ross galoppiert los – ohne Rück­sicht auf Verluste. Wird der Fluchtweg versperrt, treten die stolzen Tiere mit den Hufen.

Für Schäden, die das Pferd verursacht, muss der Halter aufkommen. Obwohl es für Pferdehalter keine gesetzlich vorgeschriebene Versicherungs­pflicht gibt, ist eine Tierhalterhaft­pflicht­versicherung wichtig. Pferde können Sach- und Personenschäden in Millionenhöhe verursachen. Ist der Halter nicht versichert, muss er in der Regel alles selbst bezahlen – sogar wenn ihn keine direkte Schuld trifft. Er haftet grund­sätzlich auch für Schadens­fälle, bei denen ein anderer das eigene Pferd beaufsichtigt hat. (...)“

Ebenfalls aktuell getestet: Hundehaft­pflicht­versicherungen

Die Stiftung Warentest hat aktuell auch 116 Hundehaft­pflicht-Tarife auf Preise und Leistungen geprüft und Kriterien fest­gelegt, die ein guter Schutz erfüllen sollte. Der Test zeigt: Gute Policen gibt es schon ab 58 Euro im Jahr. Zum Test Hundehaftpflichtversicherungen

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