Pferde Reiterin muss Bußgeld nicht bezahlen

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Ist es als Reiten einzustufen, wenn jemand ein Pferd am Zügel führt? Mit dieser Frage musste sich das Ober­landes­gericht Dresden befassen.

Der Fall: Eine Reiterin hatte einen ausgewiesenen Reitweg im Wald verlassen, war vom Pferd abge­stiegen und hatte das Tier zu einer 50 Meter entfernten Wiese geführt, um dort eine Pause einzulegen. Das Amts­gericht Pirna verurteilte die Pferde­besitzerin wegen „unerlaubten Reitens auf nicht zum Reiten ausgewiesenen Wegen“ zu einer Geldbuße von 50 Euro. Das Sächsische Wald­wegegesetz verbietet das „Reiten“ abseits von Reitwegen. Die Frau legte erfolg­reich Rechts­beschwerde beim Ober­landes­gericht ein. Das stellte klar: Das Führen eines Pferdes am Zügel ist dem Reiten nicht gleich­zusetzen. Die Pferde­besitzerin muss das Bußgeld nicht bezahlen (OLG Dresden, Az. 26 Ss 505/15 (Z)).

Übrigens: Die Stiftung Warentest hat aktuell Kranken­versicherungen für Pferde getestet. Fazit: Nur eine OP-Police schützt umfassend.

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