Besser braten

Kunst­stoff­versiege­lungen

Kunst­stoff­versiege­lungen (meist PTFE) eignen sich für schonendes Braten, etwa von Fisch, Gemüse und Eierspeisen. Auch mit wenig oder ohne Fett pappen die Speisen nicht an.

Nicht über­hitzen. Ab etwa 200 Grad lösen sich kleine PTFE-Partikel, die einge­atmet für Vögel tödlich wirken können. Für Menschen giftige Dämpfe entstehen bei Temperaturen über 360 Grad. Das hat das Bundes­institut für Risiko­be­wertung ermittelt. Leere Pfannen deshalb nie auf Gas- oder Induktions­herden aufheizen. Sie werden schnell extrem heiß.

Kinder­leicht reinigen. PTFE ist weich und kratz­anfäl­lig. Scharfe Gegen­stände wie Messer sind tabu, auch Scheuer­mittel. Dank der Antihaft­wirkung ist die Reinigung meist ein Kinder­spiel. Einfach mit einem weichen Schwamm und etwas Spül­mittel abspülen.

Keramik­beschichtung (Ohne Bewertung)

Keramik­pfannen besitzen eine abweisende Wirkung wie klassisches Antihaft-Koch­geschirr, können aber um die 400 Grad vertragen. Bei ihnen ist die Gefahr zu über­hitzen nicht so groß wie bei PTFE-Modellen. Sie eignen sich zum Beispiel, um Fleisch scharf anzu­braten.

Exemplarisch getestet. Einige Keramik­pfannen durch­liefen die Prüfungen des Tests. Sie können gut mit der PTFE-Konkurrenz mithalten. Bei den meisten ist die Versiegelung allerdings etwas weniger ablöse­beständig. Ein wichtiger Aspekt ließ sich im Labor nicht prüfen – die Lang­lebig­keit der Antihaft­wirkung.

Halt­barkeit ungeklärt. Experten gehen davon aus, dass der Antihafteffekt bei Keramik mit der Zeit stärker nach­lässt als bei PTFE-Beschichtungen. Ähnliche Hinweise erhielten wir auch von Lesern. Wann die Versiegelung ihre Wirkung verliert, konnten wir jedoch nicht ermitteln, da keine geeignete Prüf­methode vorlag. Bewertet wurden die Keramik­pfannen daher nicht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 133 Nutzer finden das hilfreich.