Tipps

  • Mehrere Größen. Leisten Sie sich Pfannen in verschiedenen Größen. Mindestens eine kleine und eine große. Etwa eine mit 18 und eine mit 28 Zentimetern Durchmesser.
  • Passende Pfanne. Wählen Sie die Pfanne passend zur Menge des Bratguts aus. Der Pfannenboden sollte bei beschichteten Pfannen gleichmäßig heiß und gut bedeckt sein. Das schont die Beschichtung und gibt ein gutes Bratergebnis. Eine große Pfanne für ein einzelnes Spiegelei wäre nicht sinnvoll. Füllen Sie die Pfanne andererseits nicht zu voll. Sonst wird das Bratgut eher gekocht als gebraten.
  • Griffe prüfen. Rütteln Sie vor dem Kauf an den Griffen: Sind sie stabil und nicht zu klein? Geschraubte Griffe können Sie später wieder anziehen. Holz- und Kunststoffgriffe sind nicht ofenfest – zumindest nicht bei hohen Temperaturen.
  • Mäßige Hitze. Erhitzen Sie die Pfanne nicht zu stark. Beschichtete Pfannen sind empfindlich. Schon bei 200 bis 250 Grad leidet die Beschichtung. Sie verfärbt sich allmählich braun und blättert nach und nach ab. Erhitzen Sie beschichtete Pfannen nicht ohne Inhalt.
  • Margarine oder Öl. Braten Sie mit Margarine, Raps- oder Olivenöl. Heiß, aber nicht heißer als 170 Grad. Vorteil: Ihr Bratgut bekommt schnell Farbe. Kartoffeln werden knusprig, Fleisch bleibt innen saftig, Gemüse knackig. Bei höheren Temperaturen entsteht mehr Acrylamid.
  • Wenig Fett. Beschichtete Pfannen ermöglichen das Braten auch ohne Fett. Geben Sie dennoch etwas Fett in die Pfanne. Fett schont die Antihaftbeschichtung und verstärkt den Geschmack. Legen Sie das Bratgut schon bei mittleren Temperaturen ein: etwa wenn das Fett anfängt zu brutzeln.
  • Steak. Bepinseln Sie Steaks vor dem Braten mit Öl. Dann können Sie das Fleisch ohne weitere Fettzugabe braten.
  • Technik. Spitzenköche geben das Fett erst in die heiße Pfanne. Für beschichtete Pfannen ist diese Technik nicht geeignet. Verwenden Sie Pfannen aus Edelstahl oder Gusseisen, wenn Sie wie die Profis kochen wollen.
  • Nicht kratzen. Verwenden Sie keine Pfannenwender und Besteck aus Metall. Metall kann die Antihaftbeschichtung zerkratzen.
  • Nur mit Wasser. Reinigen Sie die Pfanne nur mit heißem Wasser. Am besten gleich nach dem Braten. Das verbessert die Antihafteigenschaften.
  • Nicht in die Spülmaschine. Pfannen und Töpfe aus Aluminiumguss gehören nicht in die Spülmaschine. Aluminium wird schwarz und färbt ab. Ansonsten gilt: Halten Sie sich an die Gebrauchsanleitung des Herstellers. Die gibt an, ob die Pfannen spülmaschinenfest sind.
  • Einölen. Ölen Sie die Pfanne nach dem Abwaschen leicht ein. Der Ölfilm schützt die Beschichtung.
  • Induktionsherde. Für Induktionsherde brauchen Sie Pfannen mit magnetisierbarem Boden. Für Gas, Elektro und Ceranfelder eignen sich dagegen alle Pfannen aus dem Test.

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