Pfandbriefe Meldung

Die Balken zeigen, um wie viel Prozentpunkte die Rendite von Pfandbriefen seit 30. Juni 1995 über der von Bundesanleihen lag. Als Maßstab dienen der Index für Pfandbriefe (PEX) sowie der Index für Bundesanleihen (REX) der Frankfurter Börse für dreijährige Restlaufzeiten.

Für sicherheitsbewusste Sparer sind Pfandbriefe eine attraktive Alternative: Sie sind solide und besser verzinst als Bundesanleihen. Derzeit liegt der Renditevorsprung bei etwas über 0,3 Prozentpunkten. Sparer können zwischen Laufzeiten von ein bis zehn Jahren wählen.

Doch zehnjährige Papiere bringen zurzeit mit etwa 5,6 Prozent kaum mehr Rendite als kurzfristige mit zwei bis drei Jahren Laufzeit. Die bieten derzeit etwa 5,1 bis 5,3 Prozent und lassen dem Sparer wenigstens die Möglichkeit, am Ende der Laufzeit von dann eventuell gestiegenen Zinsen zu profitieren.

Tipps: Pfandbriefe erhalten Sie bei Ihrer Hausbank, meist gegen 0,5 Prozent einmalige Provision. Fragen Sie nach der Nettorendite, also nach Abzug der Provision und lassen Sie sich zum Vergleich die aktuellen Kurse von Bundesanleihen geben. Für die Aufbewahrung werden jährlich noch Depotkosten fällig, aber die liegen nur im Promillebereich.

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