In frischem Gemüse aus konventionellem Anbau finden sich oft Rück­stände von Pestiziden. Das ergab die jähr­liche Über­prüfung des Chemischen und Veterinär­unter­suchungs­amts Stutt­gart für 2017. Rund 16 Prozent der 1 072 Proben aus verschiedenen Herkunfts­ländern über­schritten die gesetzlich fest­gelegten Höchst­gehalte. Die Quote sei wie in den drei Vorjahren „vergleichs­weise hoch“, urteilt das Amt. Frisches Gemüse aus Deutsch­land schnitt insgesamt am besten ab. Bis auf vier Proben – zweimal Paprika, Aubergine und grüne Bohnen – waren die Pestizid­gehalte gesundheitlich unbe­denk­lich, so die Prüfer. Bei konventionell angebautem Obst sieht es besser aus: Etwa 7 Prozent von 781 Proben über­schritten die zulässigen Höchst­mengen.

Tipp: Unsere Tests zeigen immer wieder, dass Bioware hinsicht­lich Pflanzen­schutz­mitteln besonders sauber ist. Mehr dazu unter Bio oder konventionell: Wer hat die Nase vorn?

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