Gute Luise, Vereins­dechant, Clapps Liebling – so heißen alte Birnensorten, die neben Klassikern wie Conference und Williams Christ in Deutsch­land angebaut werden. Jetzt haben Birnen Saison. Bei Pestizid-Checks der amtlichen Lebens­mittel­kontrolle zeigen sie sich seit Jahren unauffäl­lig. Von den 2,3 Kilogramm Birnen, die jeder Bundes­bürger im Jahr verspeist, werden jedoch etwa drei Viertel importiert. Und da sahen die Ergeb­nisse nicht immer rosig aus. Von 2007 bis 2010 warnten die Behörden vor Birnen aus der Türkei, die mit einem kritischen Pestizid belastet waren. Auch Früchte aus Argentinien und Italien fielen damals negativ auf. Das hat sich geändert. Laut jüngstem Kontroll­bericht über­schritten nur noch 0,3 Prozent der Importbirnen die Pestizid­grenz­werte.

Tipp: Setzen Sie Birnen jetzt auf Ihren Speiseplan. Die Früchte sind ballast­stoff­reich und säurearm. Nähr­stoff- und Kalorien­gehalt ähneln dem von Äpfeln.

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