Personenwaagen Die besten für Kontrolleure, Bequeme und Nostalgiker

02.01.2014
Personenwaagen - Die besten für Kontrolleure, Bequeme und Nostalgiker

Gute Vorsätze im neuen Jahr? Vielleicht abnehmen? Dazu braucht's eine zuver­lässige Waage. Die Stiftung Warentest hat 19 Personenwaagen geprüft. Positiv: Das Gewicht zeigen fast alle treff­sicher an. Anders beim Körperfett: Im Test lagen die Ergeb­nisse der Körper­analyse oft weit entfernt von der Wirk­lich­keit. Die Waagen im Test kosten von 13 bis 150 Euro, drei funk­tionieren mecha­nisch, 16 elektronisch. Elf Geräte ermöglichen eine Körperfett­analyse. Immerhin jede zweite Waage ist gut.

Personenwaagen Testergebnisse für 19 Personenwaagen 01/2014

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Inhalt
Liste der 19 getesteten Produkte
Personenwaagen 01/2014 - Körper­ana­lyse
  • ADE Tabea Hauptbild
    ADE Tabea
  • Aldi (Nord) / Sanotec MD 13242 Hauptbild
    Aldi (Nord) / Sanotec MD 13242
  • Beurer BG 13 Hauptbild
    Beurer BG 13
  • Beurer BG 21 Hauptbild
    Beurer BG 21
  • Exacta Deluxe Hauptbild
    Exacta Deluxe
  • Grundig PS 5110 Hauptbild
    Grundig PS 5110
  • Korona Dolores Hauptbild
    Korona Dolores
  • Medisana ISA Hauptbild
    Medisana ISA
  • Rossmann / Ideenwelt TGF-302H Hauptbild
    Rossmann / Ideenwelt TGF-302H
  • Sanitas SBG 21 Hauptbild
    Sanitas SBG 21
  • Soehnle Body control contour F3 Hauptbild
    Soehnle Body control contour F3
Personenwaagen 01/2014 - Extra Dis­play
  • ADE Tilda Hauptbild
    ADE Tilda
  • Seca supra 719 Hauptbild
    Seca supra 719
  • Soehnle Comfort Senso Hauptbild
    Soehnle Comfort Senso
Personenwaagen 01/2014 - Mecha­nisch
  • ADE Clinica Hauptbild
    ADE Clinica
  • Beurer MS 50 Hauptbild
    Beurer MS 50
  • Soehnle Certified Classic XL Hauptbild
    Soehnle Certified Classic XL
Personenwaagen 01/2014 - Sprach­aus­gabe
  • Beurer GS 39 Hauptbild
    Beurer GS 39
  • Lidl / Silvercrest SPWS 180 A1 Hauptbild
    Lidl / Silvercrest SPWS 180 A1

Was die Waage nicht verrät

Jeder zweite Bundes­bürger ist zu dick, sagt das Statistische Bundes­amt. Diese Fest­stellung beruht auf dem Body-Mass-Index (BMI). Er wird errechnet aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Größe in Metern zum Quadrat. Die Welt­gesund­heits­organisation stuft Erwachsene mit einem BMI über 25 als überge­wichtig ein. Aussagekräftig ist der Wert nicht. Er unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskeln. Ein 1,75 Meter großer, 80 Kilogramm schwerer Mann hat einen BMI von mehr als 26. Nach der Definition gilt der Mann als überge­wichtig – egal, ob er ein durch­trainierter Sportler oder ein Sesselho­cker mit Wampe ist.

Doppelt so viel Fett gemessen

Eine Körperfett­analyse ist aussagekräftiger. Wenn sie denn funk­tioniert. Die Stiftung Warentest hat 19 Personenwaagen getestet (Preise: 13-150 Euro), darunter 11 mit Körperfett­analyse. Ergebnis: Die Mess­werte weichen oft deutlich vom tatsäch­lichen Fett­gehalt ab. Extremes Beispiel: Bei ein und derselben Person kam eine Waage auf 17 Prozent Körperfett, und die nächste auf 35 Prozent.

Bis zum Bauchnabel und zurück

Wie kommt so etwas zustande? Die Waage leitet einen schwachen, nicht spür­barer Strom durch die Beine. Die Methode nutzt den Effekt, dass Wasser Strom leitet. Fett­gewebe enthält deutlich weniger Wasser als Muskeln, es leitet den Mess­strom schlechter. Doch der Strom sucht sich einen kurzen Weg durch den Körper. Die Messung erfasst höchs­tens den unteren Körper bis zum Bauchnabel. Ein Mensch mit schlanken Beinen und dickem Bauch bekommt tendenziell ein zu gutes Ergebnis. Gerade dieser so genannte Apfel­typ ist anfäl­liger für Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen als der Birnen­typ. Bei letzterem sammelt sich Speck meist an Po und Beinen.

Die Fettorakel

Im Test mussten die Analysewaagen gegen ein medizi­nisches Mess­gerät mit Hand- und Fußelektroden antreten. Bei ihm fließt der Strom durch den gesamten Körper. Es erfasst Fett­polster viel genauer. Ergebnis: Alle Personenwaagen wichen bei der Fett­analyse vom Referenzgerät ab, im Schnitt um 14 bis 23 Prozent. Das Urteil für die Körperfett­analyse lautet daher für alle ausreichend. Genaue Daten zum Körperfett­anteil ermitteln offen­bar nur Profigeräte.

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