Personalcomputer Meldung

Billig und sicher im Internet: PCs mit dem Betriebssystem Linux

Preisfrage. Rechner plus Software für die etablierten Betriebssysteme Mac OS und Windows kosten im Paket nicht unter 400, oft sogar über 1 000 Euro. Das schmerzt ebenso wie die immer häufiger auf Win­dows-Rechner vorgetragenen Angriffe aus dem Internet. Das lizenzkostenfreie und dadurch preiswerte Betriebssystem Linux macht Rechner preiswerter. Zum Beispiel den für kurze Zeit bei Real verkauften MD Professionell mit Intel-Celeron-Prozessor 850 MHz, 200-­GB-Festplatte, DVD-Brenner und Kartenleser für Speicherkarten und Linux Linspire Version 5. Der Rechner läuft fast lautlos und kostete rund 200 Euro. Er spielt DVDs ab, im Internet wird mit Mozilla gesurft, das freie Softwarepaket OpenOffice – eine Alternative zu Microsoft Office – ist installiert und ein Link führt zu weiterer (meist englischsprachiger) Software im Internet. Die wird per Mausklick installiert. Auch die Parallelinstallation von Windows XP klappte. Unzumutbar für Laien ist die Druckeranbindung: Nur wenige Treiberprogramme für Uralt-Drucker sind vorhanden, neue müssen manuell installiert werden. Sie zu finden ist nicht leicht, denn Treiberprogramme gibt es selten bei den Druckerherstellern. Auch die Linux-Gemeinde hat nicht gleich für jeden Drucker das richtige Programm.

Fazit. Linux-PCs sind im Büroeinsatz eine preiswerte Alternative zu Mac- und Win­dows-Rechnern. Unstrittig ist die hohe Sicherheit beim Surfen im Internet. Wer aber Zusatzgeräte (wie Drucker – speziell für Foto­druck, Scanner, Faxkombis) anschließen will, muss erst „Linux lernen“ oder bleibt bei Mac OS oder Windows.

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