Tipps

  • Kursinhalt. Achten Sie auf konkrete Angaben zum Kursinhalt. Beispiele: Übungen zur Körpersprache, Rollenspiele und sicheres Auftreten trainieren. Das sind greifbare Inhalte und anerkannte Methoden. Vorsicht dagegen bei Sprechblasen und übertriebenen Erfolgsversprechen wie „Eintauchen in die innere Quelle der Kraft“ oder „Überwindung aller Hindernisse“.
  • Trainer. Fragen Sie nach der Qualifikation des Kursleiters. Psychologen oder Pädagogen sind angesagt. Diplom-Kaufmänner oder Heilpraktiker haben mit psychologischen Inhalten wenig zu tun. Hier sollte dann zumindest eine Zusatzausbildung vorhanden sein.
  • Zielgruppe. Nutzen Sie Kurse, die auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Kursinhalte und -ziele müssen zu Ihrem Beruf, Ihrer Branche und Ihrer Position passen. Manche Anbieter nehmen wahllos Teilnehmer auf, nur um einen Kurs zu füllen.
  • Kosten. Fragen Sie nach Preisen und Geschäftsbedingungen. Kalkulieren Sie eventuelle Zusatzkosten für Übernachtung und Verpflegung mit ein.
  • Steuer. Kommerzielle Anbieter nennen Ihre Preise meist ohne Steuer. Zum Kurspreis kommen dann noch 16 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Das sind bei einem Kurspreis von 500 Euro immerhin 80 Euro.
  • Rücktritt. Was passiert, wenn Sie Ihre Teilnahme kurzfristig absagen müssen? Gestaffelte Rücktrittspauschalen sind nur zulässig, wenn kein Teilnehmer nachrückt.
  • Sekten. Es gibt zahlreiche Sekten und sektenähnliche Gruppen, die Psychokurse anbieten. Hinweise können simple oder fanatische Ideologien sowie autoritäre oder charismatische Führerfiguren sein. Meiden Sie Angebote, die in Ihre persönliche Lebensgestaltung eingreifen wollen.

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