Checkliste: Woran Sie einen unseriösen Kurs erkennen

  • Sekten: Es gibt zahlreiche Sekten und sektenähnliche Gruppierungen, die Psychokurse anbieten. Hinweise können simple oder fanatische Ideologien sowie autoritäre oder charismatische Führerfiguren sein. Äußerste Warnstufe ist bei Manipulation der persönlichen Lebensgestaltung oder Einschüchterung von Kritikern geboten.
  • Kursinhalte: Wie konkret und sachlich sind die Angaben zu Inhalten, Methoden und Zielen? Beispiele: Übungen zur Körpersprache, Rollenspiele, sicheres Auftreten trainieren. Oder wird mit übertriebenen Erfolgsversprechen und Sprechblasen geworben? Beispiele: Überwindung aller Hindernisse, Eintauchen in die innere Quelle der Kraft.
  • Trainer: Hat der Kursleiter eine anerkannte Qualifikation? Bei fehlenden oder schwammigen Angaben nachhaken. Bei Ausbildungen wie Diplom-Kaufmann oder Heilpraktiker, die mit psychologischen Inhalten nichts zu tun haben, nach entsprechender Zusatzausbildung fragen.
  • Beratung: Gehören Sie zur Zielgruppe des Kurses (Kriterien: Beruf, Branche, Hierarchie, Ziele)? Achtung: Je schlechter die Zeiten, desto eher nehmen Anbieter wahllos auf, um die Kurse zu füllen.
  • Kosten: Wie transparent sind Preise und Geschäftsbedingungen? Achtung: Bei kommerziellen Anbietern kommen oft noch 16 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Auf Rücktrittsbedingungen achten: Gestaffelte Rücktrittspauschalen sind nur zulässig, wenn kein Teilnehmer nachrückt.

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