Test­typen: Charakter und Können

Es gibt verschiedene Arten psycho­logischer Test­verfahren. In unserer Unter­suchung sind diese vertreten:

  • Persönlich­keits­tests. Sie erfassen Eigenschaften oder Verhaltens­weisen und basieren oft auf Selbst­einschät­zungen zu Persönlich­keits­merkmalen wie Pragmatismus, Risiko­bereitschaft oder Eigen­ständig­keit. Ein Problem: die mögliche Manipulier­barkeit. Oft lassen die Test­fragen erkennen, auf welche Charakter­eigenschaften sie zielen. Das verführt dazu, „gewünschte“, als günstig erachtete Antworten zu geben. Sonderformen sind Interessen- und Motivations­tests. Interes­sentests konzentrieren sich etwa auf die Erfassung eigener Tendenzen und Vorlieben. Motivations­tests dagegen messen Motive, also das, was einen Menschen antreibt.
  • Leistungs­tests. Sie ermitteln Wissen und Fähig­keiten des Nutzers. Dazu werden ihm Aufgaben gestellt, die er in einer bestimmten Zeit lösen muss. Beur­teilt werden zum Beispiel die Menge richtiger Antworten, die Qualität der Lösungen und die benötigte Zeit. Zu dieser Kategorie zählen Intelligenztests, also Tests der allgemeinen Leistungs­fähig­keit, Lerntests oder Gedächt­nis­tests.

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