Check­liste: Das macht einen guten Test aus

  • Informationen. Damit der Nutzer einschätzen kann, was im Test auf ihn zukommt, benötigt er zunächst Informationen zu Typ und Ziel, Inhalten und Abläufen. So kann er den Test einschätzen und sich für oder gegen die Teil­nahme entscheiden.
  • Konzept. Ein guter Persönlich­keits­test muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Sonst kann sich der Teilnehmer nicht auf Aussagekraft und Seriosität des Verfahrens verlassen. Der Test sollte sich auf ein anerkanntes Modell berufen und wissenschaftlich geprüft sein. Darüber sollte der Anbieter auf Anfrage Auskunft geben, zum Beispiel indem er ein Hand­buch (Manual) vorlegt.
  • Dauer. Zu lang sollte ein Eignungs­test nicht dauern oder zumindest nicht eintönig werden. Macht der Anbieter Angaben zum Zeit­aufwand, sollte der Wert realistisch sein.
  • Fort­schritts­kontrolle. Ein guter Test zeigt, wo der Nutzer gerade steht: Wie viele Aufgaben hat er bereits gelöst? Wie viele stehen noch aus? Wie viel Zeit bleibt dafür noch?
  • Verständlich­keit. Fragen und Aussagen im Test sollten verständlich sein. Das gilt auch für eventuelle Fehler­meldungen. Wichtig ist, dass Hinweise zur Bearbeitung der Aufgaben eindeutig sind.
  • Ergeb­nisdarstellung. Die Test­ergeb­nisse sollten in Text­form aufbereitet, ausführ­lich und selbst­erklärend sein. Der Anbieter sollte auf über­flüssige Fach­begriffe verzichten – oder sie erklären. Es darf nicht der Eindruck entstehen, eine Eigenschaft sei besser oder schlechter als die andere. Wichtig ist daher, wert­neutral zu formulieren.
  • Beratung. Zwar ist in den ausgewählten Tests eine Beratung nicht verbindlich vorgesehen. Der Anbieter sollte Rück­fragen aber erlauben.

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