Eine Mutter darf nicht in sozialen Medien behaupten, dass ein Mann der Vater ihrer Tochter sei, wenn sie das nicht beweisen kann. Eine Münchnerin hatte mehr­fach einen früheren Freund als Vater genannt, seinen Namen und Fotos ins Internet gestellt. Damit habe sie die Persönlich­keits­rechte des Mannes verletzt, der die Vaterschaft bestritt. Sie muss die Behauptungen löschen und künftig unterlassen (Amts­gericht München, Az. 161 C 31397/15).

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