Es verletzt das Persönlich­keits­recht, eine Flugdrohne übers Nach­bargrund­stück zu steuern und Fotos zu machen. Besonders die nicht einsehbaren Bereiche eines Grund­stücks sind typische Rück­zugs­orte, die man nicht ausspähen darf – egal ob die Drohne eine Kamera hat oder nicht. Einem Pots­damer drohen nun 250 000 Euro Ordnungs­geld, wenn er noch einmal dagegen verstößt (Amts­gericht Potsdam, Az. 37 C 454/13).

Dieser Artikel ist hilfreich. 11 Nutzer finden das hilfreich.