Unser Rat

Auswahl. Ihr Arbeitgeber wählt die Pensionskasse aus. Über den Betriebsrat können Sie versuchen, dabei mitzuwirken. Von den für alle Branchen offenen Pensionskassen in unserem Test der Tarife mit einem Rechnungszins von 2,25 Prozent macht die Kölner Pensionskasse das günstigste Angebot. Entscheidend ist immer die Höhe der garantierten Altersrente. Bietet die Pensionskasse zusätzliche Leistungen wie Hinterbliebenen- oder Berufsunfähigkeitsschutz, sollte jeder Beschäftigte selbst entscheiden können, ob er sie will oder nicht.

Beitrag. Ob es sich für Sie lohnt, eigenes Geld einzuzahlen, hängt davon ab, wie Sie in Zukunft von der staatlichen Förderung profitieren (siehe Betriebliche Altersversorgung). Beteiligt sich der Arbeitgeber, ist eine Pensionskasse sicher zu empfehlen.

Einmalzahlungen. Vereinbaren Sie möglichst „laufende Einmalbeiträge“. Dann zahlen Sie Ihren Beitrag einmal im Jahr und können ihn ohne Nachteile ändern oder auch aussetzen. Ein Drittel der Pensionskassen im Test bietet das an (siehe Tabelle „Leistungsspektrum der Pensionskassen“).

Arbeitgeberwechsel. Bei einem Jobwechsel können Sie Ihre Ansprüche aus einer Pensionskasse mitnehmen und sie beim neuen Arbeitgeber fortführen.

Kapitalleistung. Wenn Sie später statt der Rente eine Kapitalabfindung wollen, bedenken Sie, dass Sie diese voll versteuern müssen. Auch die Rente ist steuerpflichtig, aber erst wenn die Freibeträge für Rentner ausgeschöpft sind.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1230 Nutzer finden das hilfreich.