Die staatliche Förderung überzeugt

Eine betriebliche Vorsorge über eine Pensionskasse hat viele Vorteile.

Arbeitnehmer können mit einer Pensionskasse zurzeit gleichzeitig drei Varianten staatlicher Förderung für ihre Altersversorgung nutzen:

  • Ihre Beiträge sind bis 2 472 Euro in diesem Jahr steuerfrei, im Jahr 2005 etwas mehr. Je nach Steuersatz holt der Sparer durch die Steuerersparnis fast die Hälfte des Beitrags wieder herein. Erst die Auszahlung muss er versteuern.
  • Zudem ist es bei bis Ende 2004 vereinbarten Verträgen möglich, jährlich bis zu 1 752 Euro einzuzahlen und sie pauschal mit nur 21,1 Prozent inklusive Solidarzuschlag zu versteuern. Je höher der Steuersatz, desto lohnender ist das.

Die späteren Leistungen sind in diesem Fall steuerfrei, wenn das Kapital auf einen Schlag ausgezahlt wird. Bei einer Rentenzahlung ist nur der geringe Ertragsanteil steuerpflichtig, dessen Höhe vom Renteneintrittsalter abhängt. Bei Auszahlung mit 65 Jahren liegt dieser Ertragsanteil künftig nur noch bei 18 Prozent der Rente.

Für Verträge ab 2005 gilt diese Förderung nicht mehr. Dafür können aber zusätzlich zu den genannten 2 472 Euro 1 800 Euro steuerfrei in Altersvorsorgebeiträge umgewandelt werden.

  • Obendrauf kann ein Arbeitnehmer die Riester-Förderung aus Zulagen und Steuervorteilen nutzen. Die spätere Riester-Rente muss er versteuern.

Mit den ersten beiden Methoden erreichen Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber einen weiteren Spareffekt. Die Einzahlungen sind hier bis 2008 sozialversicherungsfrei. Der Wermutstropfen: Gesetzlich Versicherte müssen später auf jede Betriebsrente, also auch auf eine Riester-Rente, volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2415 Nutzer finden das hilfreich.