Unser Rat

Abschluss. Machen Sie wenn möglich bei einer betrieblichen Altersvorsorge mit, denn eine Zusatzversorgung für den Ruhestand ist unerlässlich. Die Steuervorteile für diese Art des Sparens sind attraktiv. Die betriebliche Vorsorge schlägt die private Vorsorge deshalb fast immer.

Auswahl. Steht in Ihrem Betrieb demnächst die Auswahl eines Angebots an, versuchen Sie darauf Einfluss zu nehmen, zum Beispiel über den Betriebsrat. Was für Arbeitnehmer wichtig ist, erfahren Sie in „Pensionskassen für alle“. Über die Art der Betriebsrente entscheidet aber letztlich der Arbeitgeber – in vielen Fällen auf Grundlage eines Tarifvertrags. Dies gilt auch, wenn Sie per Entgeltumwandlung einen Teil Ihres Lohnes in eine betriebliche Altersvorsorge investieren.

Beratung. Nehmen Sie die Beratungsangebote des Betriebsrats oder der Personalabteilung zur betrieblichen Altersvorsorge wahr. Achten Sie ferner darauf, dass Sie vom Anbieter des Vorsorgeprodukts ausführlich beraten werden, nicht nur im Rahmen einer Betriebsversammlung, sondern auch in einem persönlichen Einzelgespräch mit dem Vermittler.

Dokumentation. Sorgen Sie dafür, dass der Vermittler ein Beratungsprotokoll anfertigt und unterschreibt. Überzeugen Sie sich davon, dass darin die Beratungsergebnisse korrekt festgehalten sind. Kommt es später zu Streitigkeiten, können Sie diese mithilfe der Unterlagen einfacher klären.

Mitnahmemöglichkeit. Wenn Sie eine betriebliche Altersversorgung abschließen möchten und es Ihnen sehr wichtig ist, dass Sie die Ansprüche beim Arbeitgeberwechsel mitnehmen können, schließen Sie erst 2005 einen Vertrag. Dann profitieren Sie von neuen gesetzlichen Regeln und haben ein Recht auf Mitnahme.

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