Tipps

  • Förderung. Wenn Sie Teile Ihres Brutto­gehalts in eine Betriebs­rente stecken, sparen Sie Steuern und Sozial­abgaben. Sie können so bis zu 2 544 Euro im Jahr investieren. Zusätzlich können Sie noch einmal 1 800 Euro steuerfrei in die betriebliche Alters­vorsorge stecken. Dies lohnt sich vor allem, wenn Sie sehr viel verdienen und hohe Steuern zahlen. Sozial­abgaben können Sie wegen Ihres hohen Einkommens über der Beitrags­bemessungs­grenze ohnehin nicht mehr sparen.
  • Rendite. Ein Euro für die Firmenrente bringt Ihnen durch die Förderung bei gleicher Wert­entwick­lung mehr als die gleiche Einzahlung in eine private Renten­versicherung. Die Rechnung geht auf, obwohl Ihre Betriebs­rente im Alter voll steuer­pflichtig ist und Sie darauf Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträge zahlen, wenn Sie gesetzlich versichert sind.
  • Arbeit­geber. Erkundigen Sie sich, ob und wie viel Ihr Arbeit­geber zu einer betrieblichen Alters­vorsorge durch Entgelt­umwandlung dazu­geben würde. Viele Firmen steuern zumindest den Betrag bei, den sie selbst damit sparen. Denn auf die Vorsorgebeiträge aus dem Brutto­gehalt muss auch der Arbeit­geber keine Sozial­abgaben zahlen.
  • Jobwechsel. Ab 2005 begonnene Betriebs­renten per Pensions­fonds, -kasse oder Direkt­versicherung können Sie auf eine neue Firma über­tragen. Das erleichtert die Fortführung einer Betriebs­rente beim Jobwechsel. Vieles funk­tioniert auch durch freiwil­lige Absprachen oder branchen­über­greifende Anbieter. Sie können die Rente aber auch stehenlassen und bei Ihrem neuen Arbeit­geber noch eine neue beginnen.
  • Invaliditäts­schutz. In Betracht ziehen sollten Sie als Invaliditäts­schutz nur eine Beitrags­befreiung bei Berufs­unfähigkeit. Die kostet wenig und Ihre Betriebs­rente wächst dann im Ernst­fall weiter.
  • Eltern­zeit. Wenn Sie Ihre Berufs­tätig­keit wegen Eltern­zeit unter­brechen, können Sie später wieder in die Betriebs­rente einzahlen. Sie können während der Eltern­zeit auch privat weiter Beiträge leisten, dann aber ohne Steuer­vorteil.
  • Unterlagen. Lassen Sie sich alle Unterlagen zum Vorsorgever­trag geben, über die der Vertreter der Pensions­kasse oder Ihr Arbeit­geber mit Ihnen spricht. Wichtig sind beispiels­weise individuelle Berechnungen, die für Sie gemacht werden. Diese können bei Streitig­keiten um Ansprüche später wichtige Beweisstücke sein.

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