Ist die Kürzung der Pendlerpauschale verfassungswidrig? Das Niedersächsische Finanzgericht sieht das so: Laut Gesetz müssten die Kosten anerkannt werden, die unvermeidbar sind, um ein Einkommen zu erzielen, also auch die dazu notwendigen Fahrtkosten (Az. 8 K 549/06).

Seit 2007 gilt die Pauschale aber nur ab dem 21. Kilometer. Nun muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Bis dahin müssen Pendler hinnehmen, dass die ersten 20 Kilometer nicht als Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte anerkannt werden.

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