Pelletöfen im Test Die sinn­volle Alternative zum Holz­scheit

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Pelletöfen im Test - Die sinn­volle Alternative zum Holz­scheit
Den Winter planen. Jetzt den neuen Ofen aussuchen. © La Nordica S.p.a.

Wer einen neuen Kamin­ofen plant, sollte jetzt – nach der Heiz­saison – damit anfangen. Dann sind die Handwerks­arbeiten pünkt­lich zum Herbst über die Bühne gegangen und der neue Ofen kann die Stube wärmen.

Pelletöfen – kaum Asche und weniger Emissionen

Eine gute Alternative zu herkömm­lichen Scheit­holz­brennern sind Holz­pelletöfen. Verheizt werden darin kleine, zu Zylindern gepresste Sägespäne – die Holz­pellets. Sie haben einen höheren Heiz­wert als Holz­scheite und hinterlassen weniger Asche. Zudem erzeugen Pelletöfen weniger Emissionen als Scheit­holz­öfen und bieten eine auto­matische Zündung.

Gute Öfen aus tsche­chischem Test auch hier erhältlich

Unser tsche­chisches Part­nermagazin dTest hat sechs Pelletöfen getestet. Geprüft wurden unter anderem die Leistungs­fähig­keit, Abgase und Sicherheit. Testsieger Viviana Evo von La Nordica ist für rund 1 900 Euro in Deutsch­land erhältlich. Der Ofen war der sauberste im Test und liefert mit 10,5 Kilowatt sogar eine höhere Heiz­leistung als angegeben. Ebenfalls gut und in Deutsch­land erhältlich: Nara Plus von Edilkamin für rund 2 000 Euro.

Großer Heizungs­vergleich der Stiftung Warentest

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Heiz­system für Ihr Haus am besten geeignet ist, lohnt sich ein Blick in unseren Vergleich von Wärmepumpen, Pellets,- und Gas-Heizungen. Die Energie-Experten der Stiftung Warentest erklären dort, welche Heizung sich für wen rechnet. Denn mit der richtigen Heizungs­anlage lassen sich ordentlich Kosten sparen.

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Merrill am 28.09.2022 um 12:45 Uhr
Umweltrelevanz bei Themenplanung berücksichtigt?

Auch hier das Gleiche wie bei x-anderen für die Energiewende extrem wichtigen Anlagen (wie z.B. PV- und Solarthermie-Anlagen, Wärmepumpen) und Strom-/Energiesparprodukten (z.B. Stromverbrauch-Messgeräte) bei Stiftung Warentest: Seit 10 bis 15 Jahren keine aktuellen Tests! Die damals getesteten Produkte gibt es längst nicht mehr im Markt.
Oder schlimmer noch, wie z.B. den extrem energieeinsparenden Spar-Brauseköpfen, Heizkörper-Reflexionsfolien oder dem Thermo-Stop für Boiler: Es gab noch nie Tests!
„Unsere Themenplanung berücksichtigt regelmäßig Projekte mit hoher Umweltrelevanz“ behauptet die Satzung der Stiftung Warentest. Die Testhistorie zeigt das Gegenteil.

Secondtime am 23.05.2021 um 21:40 Uhr
Feinstaubschleudern

Inzwischen hat sich ja herausgestellt, das Scheitholz, sowie Pelletverbrennung zu den größten Feinstaubemissionen gehören. Unglaublich das das auch noch vom Bund gefördert wird.

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.04.2020 um 10:22 Uhr
Kachelofenheizeinsatz tauschen

@R.Braun50: Hilfe und Informationen erhalten Sie bei der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Es gibt in Deutschland rund 400 Beratungsstellen, in denen Architekten, Physiker und Ingenieure für sachkundige Beratungen bei allen individuellen Fragen zu Themen wie der Wahl des Energieträgers, Heizungstechnik, baulicher Wärmeschutz, Energieeinsparung, Nutzung und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energien, Warmwasserbereitung, Heizkostenabrechnungen etc. zur Verfügung stehen. Ein persönliches Beratungsgespräch kostet dank Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium nur eine Kostenbeteiligung von 5 Euro/30 Min. Alle Beratungsstellen sind unter der bundesweiten Servicenummer 0800-809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und für Mobilfunkteilnehmer) erreichbar. Dort können Verbraucher direkt einen Beratungstermin bei einem Energieexperten vereinbaren. Parallel informiert unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de auch eine Internetplattform übers Energiesparen und die bestehenden Beratungsangebote. (Se)

R.Braun50 am 10.04.2020 um 17:15 Uhr
Kachelofenheizeinsatz tauschen

Ich muss nach der BIMSchV meinen Kachelofen stilllegen. Es werden Pelletsofeneinsätze für Kachelofen angeboten. Wäre das eine Lösung für mich?

WB1450 am 31.03.2019 um 06:53 Uhr
@Warentest

Im letzten Kommentar haben Sie vermutlich mich gemeint.
Dass die Verbrennungsprozesse besser geworden sind habe ich nicht in Abrede gestellt und dass Pelletöfen i.d.R. durch die gesteuerte Verbrennung weniger Schadstoffe als Scheitholzöfen ausstoßen ist auch klar. Das von mir und auch Merrill genannte Thema Feinstäube haben Sie vergessen zu erwähnen.
Produktion Pellets:
Soweit sie als Abfallholz und Lokal gewonnen i.O, der größte deutsche Pellethersteller (German Pellets mit zweifelhaften Konkurs siehe auch Wikipedia) hatte seinen Sitz in Wismar, Anlieferung der Rohware per Schiff mit der Mehrheit aus den Wäldern im Osten nicht als Sägespähne sondern aus extra dafür geschlagenen ganzen Stämmen, so grün ist das Mäntelchen nicht wie es die Branche darstellt.