Paypal Gefähr­liche Betrüger-Mails

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Paypal - Gefähr­liche Betrüger-Mails

Neue Phishing-E-Mails sind im Umlauf: Dieses Mal gibt sich der Absender fälsch­licher­weise als der Online-Bezahl­dienst Paypal aus. Die Betrüger-E-Mails wirken „sehr seriös“, warnt die Verbraucherzentrale Rhein­land-Pfalz. Paypal-Nutzer sollten sich bei zweifelhaften Mails lieber direkt mit dem Kundencenter des Unter­nehmens in Kontakt setzen, bevor sie Daten von sich preis­geben.

Professionelle Phishing-Mails

Verbraucherschützer warnen vor gefälschten E-Mails, die beim Empfänger den Anschein erwecken, von der Firma Paypal zu sein. Die E-Mails wirken „sehr seriös“, warnt die Verbraucherzentrale Rhein­land-Pfalz. Die Absender der Mails behaupten, sich aus „Gründen der Gefahren­abwehr“ an den Kunden zu wenden, da es bei seinem Paypal-Konto zu Unregelmäßig­keiten gekommen sei. Die Empfänger müssten sich über einen Link mit ihren Paypal-Daten anmelden, um ihr Kunden­konto wieder in Ordnung zu bringen.

Gefähr­licher Link – nicht klicken!

Die Verbraucherzentrale warnt davor, den in der E-Mail genannten Link anzu­klicken. Die Informationen des Nutzers werden damit auto­matisch auf verschiedene Seiten unseriöser Mail-Absender weitergeleitet. Dort würden dann die Zugangs­daten und Pass­wörter abge­fragt, die jeder Nutzer beim Internet-Bezahl­dienst Paypal einge­richtet hat. Die Betrüger haben dann einen schnellen Zugriff auf das Geld der Nutzer.

Tipp: Der Bezahl­dienst Paypal vers­endet nach Erkennt­nissen der Verbraucherzentrale in Miss­brauchs­fällen keine E-Mails mit einem Anmelde-Link. Bekommen Sie eine E-Mail, deren Inhalt zweifelhaft erscheint, sollten Sie sich mit dem Kundencenter von Paypal in Verbindung setzen.

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Antefix am 08.06.2013 um 10:57 Uhr
Alter Hut

Diese scheinbar seriöse angeliche PayPal-Aufforderung liegt heute noch in meinem Papierkorb, weil ich zuvor keinerlei Deals mit PayPal hatte und die "gewünschte" Kreditkartennummer zum "Fehlerabgleich" sowieso irrelevant gewesen wäre. Weil die Mail tatsächlich echt aussah und womöglich andere Newcomer oder kleine Mädchen zur Tat verleitet hätte, habe ich sie formlos an das (für meinen Wohnbereich zuständige) Landeskriminalamt in Wiesbaden weitergeleitet, so wie ich es jedem mit jedem mutmaßlichen Phishing-Hut zu tun empfehle (hier: antiphishing@hlka.de).