In der Pubertät driftet das Ernährungsverhalten von Mädchen und Jungen auseinander, so eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Danach nehmen Mädchen in der Schule ein ausgewogeneres, gesünderes Pausenfrühstück zu sich als Jungen. Die genehmigen sich in der Schule und auch in der Freizeit gern zu fette und zu süße Zwischenmahlzeiten – und sind in der Folge deutlich häufiger übergewichtig. Mädchen versuchen mit bewusster Ernährung in Form zu bleiben, allerdings weniger aus gesundheitlichen Gründen, sondern um dem Schlankheitsideal zu entsprechen. Für Essstörungen – von Magersucht bis Bulimie – sind die Mädchen deshalb anfälliger als die Jungen.

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