Wer für das Buchen einer Pauschalreise auf die Kompetenz eines Reisebüros setzt, ist meist schlecht beraten. Das fand die Stiftung Warentest heraus. Die Berater gehen kaum auf die Wünsche der Kunden ein und häufig fehlt ihnen ganz einfach der Sachverstand. Die Testpersonen hatten vorgegeben, mit Ehepartner und einem vierjährigen Kind zwei Wochen in der Dominikanischen Republik Urlaub machen zu wollen (Vier-Sterne-Hotel, Vollpension, All-inclusive) ­ und das möglichst preiswert. Von den 16 aufgesuchten Reisebüroketten und Franchise-Organisationen erreichten nur zwei ein "Gut" (Deutsches Reisebüro und TUI ReiseCenter). Dreimal lautete das Urteil "ausreichend" (Atlas, Flugbörse und Neckermann). Das billigste und das teuerste Angebot lagen 3.000 Mark auseinander. Nach individuellen Wünschen der Reisenden wurde kaum gefragt.

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