• Verspätung. Hat sich bei Ihrer Pauschal­reise der Hin- oder Rück­flug um mehr als drei Stunden verspätet? Dann versuchen Sie, eine Ausgleichs­zahlung von der Flug­linie zu bekommen. Je nach Strecke sind bis zu 600 Euro drin. Das bringt oft mehr als eine Preis­minderung vom Reise­ver­anstalter.
  • Doppelte Entschädigung. Kunden können auch beides fordern. Zwar darf der Veranstalter eine Entschädigung der Flug­linie auf seine Zahlung anrechnen. Aber das geht nur, wenn die Flug­linie auch wirk­lich zahlt. Wer erst vom Veranstalter das Geld fordert und erst später auch eine Entschädigung von der Flug­linie, kann beides erhalten.
  • Flug­verlegung. Hat Ihr Veranstalter Wochen vorher mitgeteilt, dass die Flug­zeit verlegt wurde, müssen Sie das meist hinnehmen, solange nur der An- und Abreisetag betroffen sind und Ihre Nacht­ruhe nicht verkürzt wird. Wurde der Flug erst wenige Tage zuvor verlegt, ist eine Ausgleichs­zahlung möglich.
  • Selbst­hilfe. In krassen Fällen dürfen Sie zur Selbst­hilfe greifen und einen anderen Flug buchen. Doch Vorsicht: Oft bleiben Urlauber am Ende auf diesen Kosten sitzen.

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