Pauschalreise Meldung

Ein Reise-Sicherungsschein schützt Urlauber bei einer Pleite des Reiseveranstalters. Der Insolvenzschutz gilt auch dann, wenn eine Reise mangels Nachfrage abgesagt und der Veranstalter später insolvent wird, entschied jetzt der Bundesgerichtshof (Az. X ZR 44/11). Haben Kunden ihr Geld an einen Veranstalter überwiesen und sagt der die Reise wegen Insolvenz ab, bekommen sie ihr Geld zurück. Reisebüros müssen bei Pauschalreisen einen Sicherungsschein aushändigen – auch bei Last-Minute-Reisen. „Urlauber sollten die Angaben auf dem Sicherungsschein unbedingt beim darauf angegebenen Versicherer überprüfen“, sagt Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Es gab vereinzelt Fälle, in denen unseriöse Veranstalter einen Sicherungsschein gefälscht haben.“ Kunden standen ohne Geld, Urlaub und ohne Versicherungsschutz da.

Tipp: Bei Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Reiseveranstalters prüfen Sie, ob der Versicherer die Reise wirklich versichert hat. Fragen Sie dort nach.

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