Pass­wort­manager im Test Test

Millionen Internetnutzer schützen ihre Online­konten fahr­lässig mit simplen oder identischen Pass­wörtern. Für mehr Sicherheit kann ein Pass­wort­manager sorgen. Die Software erzeugt und speichert schwer zu knackende Kenn­wörter. Beim Surfen fügt sie Pass­wort und Benutzer­name auto­matisch ins Anmelde­feld der jeweiligen Seite ein. Doch wie gut sind die kost­baren Daten verwahrt? Wir haben neun kosten­pflichtige Programme nach Schwach­stellen abge­klopft: Vier von ihnen sind empfehlens­wert.

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TestPass­wort­manager im Testtest 10/2017
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Schnu­cki muss weg!

Mit „Schnu­cki1“ bei Ebay einkaufen, mit „hallo77“ private Mails abrufen: Pass­wörter wie diese machen Hackern das Leben leicht. Sie gewähren Zugriff auf Bank­konten, Adressen, persönliche Nach­richten, Einkäufe. Aber wer kann sich so schwierige Pass­wörter wie „g&H1Z%fhk98§ !X=/grtJK45$“ merken? Ein Pass­wort­manager!

Nur noch ein Pass­wort merken

Solche Programme erzeugen und speichern Pass­wörter in einer verschlüsselten Datei auf PCs, Notebooks und Smartphones. Nutzer müssen sich nur noch ein einziges Kenn­wort merken – das Masterpass­wort. Es öffnet den Pass­wort­manager und gibt alle darin befindlichen Kenn­wörter frei.

Das bietet unser Test Pass­wort­manager

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 9 kosten­pflichtige Pass­wort­manager-Programme, vier davon sind empfehlens­wert. Bewertet haben wir Sicher­heits­konzept und Pass­wortan­forderungen für die Betriebs­systeme Wind­ows, MacOS, Android und iOS.

Praktische Tipps. Wir verraten, wie Sie ein geeignetes Masterpass­wort erfinden und wie Sie Ihre Online­konten mithilfe eines Managers noch sicherer machen. Und wir sagen, was passiert, wenn Sie Ihr Masterpass­wort vergessen. Außerdem erklären wir, warum es nicht ratsam ist, Pass­wörter im Browser zu speichern.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf das PDF zum Artikel aus test 10/2017.

Vier Programme mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Sicher­heits­konzepte der Programme sind verschieden. Wir empfehlen Manager mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, sie verlangen bei der Anmeldung neben dem Masterpass­wort einen zweiten Schlüssel, etwa einen Finger­abdruck. Die vier besten Programme im Test ermöglichen diese doppelte Anmeldung.

Von kost­spielig bis gratis

Wir haben Pass­wort­manager geprüft, die sich geräte­über­greifend nutzen lassen, also auf dem PC ebenso wie auf dem Handy. Synchronisiert werden die Daten in der Regel über Internet­server des Anbieters. Solche Tresore kosten meist, die geprüften Exemplare zwischen einmalig 5 und jähr­lich 33 Euro. Einige Programme stehen für PC und Mac kostenlos zur Verfügung, nur wer über ein weiteres Gerät auf die Pass­wörter zugreifen will, muss zahlen.

Software mit Daten füttern

Etwas Zeit müssen Nutzer in das Einrichten des Managers investieren, dafür sparen sie sich künftig das lästige Eintippen der Anmelde­daten bei ihren Online­diensten. Damit die Software arbeiten kann, geben Anwender zunächst die Zugangs­daten für jedes ihrer Internet­konten in den Pass­wort­manager ein. Außerdem müssen sie sich ein sicheres Masterpass­wort einfallen lassen. IT-Experten stellen die bisherigen Regeln für ein gutes Pass­wort – Groß- und Klein­buch­staben gespickt mit Sonderzeichen – derzeit in Frage.

Alte Kenn­wörter gegen neue tauschen

Statt ihre alten Pass­wörter weiter zu verwenden, sollten sich Anwender vom Pass­wort­manager neue, schwierigere Kenn­wörter erstellen lassen. Einige Programme generieren aus bis zu hundert Zeichen zufäl­lige Kombinationen – sie bieten deutlich mehr Schutz als leicht zu merkende Pass­wörter à la Heinz123.

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