Die Pass­wort-Manager im Test funk­tionieren system­über­greifend auf Computer, Smartphone und Tablet.

Pass­wort-Manager wie KeePass, 1Pass­word oder Dashlane sorgen für mehr Sicherheit durch starke Kenn­wörter – und sie nehmen Nutzern zugleich die Last ab, sich allerlei Pass­wörter merken zu müssen. Im Pass­wort-Manager-Test der Stiftung Warentest schneiden 3 von 14 Produkten gut ab, eines davon ist gratis erhältlich. Die anderen Guten kosten zwischen 35* und 40 Euro im Jahres-Abo.

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TestPass­wort-Manager im Test28.01.2020
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14 Pass­wort-Manager im Test

Pass­wörter stellen Internetnutzer vor ein Dilemma: Einer­seits müssen sie gut merk­bar sein, anderer­seits sollten sie lang und komplex sein, damit Hacker sie nicht knacken können. Zudem brauchen Nutzer für jedes Portal ein anderes Kenn­wort – denn verwenden sie über­all dasselbe, kann schon ein geka­pertes Pass­wort dazu führen, dass Fremde nicht nur ins E-Mail-Post­fach eindringen können, sondern auch ins Online­banking oder Shopping-Konto.

Pass­wort-Manager funk­tionieren system­über­greifend

Eigentlich müssten User sich also zig komplizierte Pass­wörter merken – doch das schafft kein Mensch. Deshalb wählen viele Nutzer Kenn­wörter wie „123456“, „Pass­wort“ oder „abcdefg“ und laden damit Hacker förmlich ein. Die Rettung sind Pass­wort-Manager. Die Stiftung Warentest hat 14 Programme getestet – nur 3 schneiden gut ab, ansonsten zeigten sich deutliche Qualitäts­unterschiede. Eines aber ist bei allen Pass­wort-Managern im Test gleich: Sie lassen sich system­über­greifend auf Computern, Handys und Tablets verwenden.

Das bietet der Pass­wort-Manager-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 11 Pass­wort-Manager und 3 Browser mit Pass­wort-Management-Funk­tionen. Alle geprüften Programme lassen sich kostenlos ausprobieren, die Gratis-Versionen kommen aber oft mit Einschränkungen. Wer die Pass­wort-Manager voll­umfäng­lich nutzen will, braucht meist ein Abo: Der Testsieger kostet 36 Euro* pro Jahr, ein anderer guter ist hingegen komplett kostenlos erhältlich.

14 Produkte. Folgende Programme hat die Stiftung Warentest in ihrem Test von Pass­wort-Managern untersucht: 1Pass­word, Bitwarden, Dashlane, Enpass, F-Secure Key, Kaspersky Pass­word Manager, KeePass, Keeper Security, LastPass, McAfee True Key und SafeInCloud. Zusätzlich wurden auch die Pass­wort­management-Funk­tionen der Browser Chrome, Firefox und Safari geprüft.

Kauf­beratung. Der Testsieger ist längst nicht die einzige sinn­volle Option für Nutzer. Mehrere andere Programme schneiden im Urteil „Sicher­heits­funk­tionen“ sehr gut ab, ein anderes bietet die beste Hand­habung. Die Tester erklären außerdem, welche Pass­wort-Manager in puncto Daten­schutz den besten Eindruck hinterlassen.

Tipps und Hintergrund. Die IT-Experten der Stiftung Warentest zeigen, wie sich Pass­wort-Manager in wenigen Schritten einrichten lassen. Zusätzlich verraten sie zahlreiche Tipps, was Internetnutzer noch tun können, um ihre Pass­wörter zu schützen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt über Pass­wort-Manager aus test 2/2020.

Wie Pass­wort-Manager funk­tionieren

Die Programme speichern alle Pass­wörter und geben sie eigen­ständig in die Anmelde­felder von Online-Portalen ein – der Nutzer braucht sich die vielen Kenn­wörter also nicht mehr zu merken. Er muss nur noch ein einziges im Kopf behalten: das Masterpass­wort. Es ist quasi der Schlüssel zu seinem digitalen Schlüssel­kasten. Wie Nutzer ein starkes Masterpass­wort bauen, erklärt der Testbe­richt.

Mehr Sicherheit durch Pass­wort-Manager

Zugleich erhöhen Pass­wort-Manager die Sicherheit beim Surfen im Internet, indem sie kaum knack­bare Pass­wörter generieren. Da der Nutzer sich die Kenn­wörter nicht mehr merken muss, können und sollten die Pass­wörter lang und komplex sein und keinerlei Mustern folgen. Je länger und will­kürlicher, desto schwerer knack­bar.

Noch sicherer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bis auf zwei Programme bieten alle von der Stiftung Warentest geprüften Pass­wort-Manager die Option, zusätzlich zum Masterpass­wort noch einen zweiten Sicher­heits­faktor einzurichten. Das kann etwa die Hand­ynummer sein: Bei jeder Anmeldung bekommt der Nutzer dann einen einmaligen Code auf sein Handy geschickt, den er beim Login eingeben muss. Das erhöht die Sicherheit, denn ein Hacker müsste dann nicht nur das Pass­wort des Nutzers kennen, um dessen Account zu knacken, sondern er müsste auch noch Zugriff auf dessen Handy haben.

Finger­abdruck senkt Chancen von Hackern

Statt der Hand­ynummer lässt sich beispiels­weise auch der Finger­abdruck als zweiter Faktor verwenden: Bei jedem Login muss der Nutzer dann den Finger­abdruck­sensor des Smartphones verwenden. Das geht schnell und unkompliziert, senkt aber die Chancen von Hackern noch mehr, da sie im Besitz der Finger­abdrücke des Nutzers sein müssten. Das ist zwar nicht unmöglich, aber mit sehr viel Aufwand verbunden. Eine mögliche Lösungs­variante für dieses Problem finden angehende Hacker im Kinder­buch-Klassiker „Der Struwwelpeter“.

Dieses Thema ist erschienen im September 2017. Es wurde am 28.01.2020 voll­ständig aktualisiert. Zuvor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung.

*) Korrigiert am 31.1.2020

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