Pass­wort-Manager im Test Von 14 schneiden 3 gut ab

Pass­wort-Manager im Test - Von 14 schneiden 3 gut ab
Die Pass­wort-Manager im Test funk­tionieren system­über­greifend auf Computer, Smartphone und Tablet. © Frank Flöthmann

Pass­wort-Manager sorgen für starke Pass­wörter und nehmen Nutzern die Last ab, sich Kenn­wörter merken zu müssen. Im Test schneiden drei gut ab, einen davon gibts gratis.

Pass­wort-Manager im Test Testergebnisse für 14 Pass­wort-Manager 02/2020

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Inhalt
Liste der 14 getesteten Produkte
Pass­wort-Manager 02/2020 - Pass­wort-Manager
  • 8bit Solutions Bitwarden Password-Manager Free Hauptbild
    8bit Solutions Bitwarden Password-Manager Free
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    AgileBits 1Password
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    Dashlane Premium
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    F-Secure Key Premium
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    Kaspersky Password Manager
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    KeePass Password Safe, Keepass2Android, KeePassTouch, KeePass Tusk
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    Keeper Security Keeper
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    SafeInCloud
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    Sinew Enpass Premium
Pass­wort-Manager 02/2020 - Pass­wort-Management bei Browsern
  • Apple Safari mit iCloud-Schlüsselbund Hauptbild
    Apple Safari mit iCloud-Schlüsselbund
  • Google Chrome Browser Hauptbild
    Google Chrome Browser
  • Mozilla Firefox Browser Hauptbild
    Mozilla Firefox Browser

Über­all dasselbe Pass­wort? Keine gute Idee!

Pass­wörter stellen Internetnutzer vor ein Dilemma: Einer­seits müssen sie gut merk­bar sein, anderer­seits sollten sie lang und komplex sein, damit Hacker sie nicht knacken können. Zudem brauchen Nutzer für jedes Portal ein anderes Kenn­wort – denn verwenden sie über­all dasselbe, kann schon ein geka­pertes Pass­wort dazu führen, dass Fremde nicht nur ins E-Mail-Post­fach eindringen können, sondern auch ins Online­banking oder Shopping-Konto.

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Pass­wort-Manager im Test

Eigentlich müssten User sich also zig komplizierte Pass­wörter merken – doch das schafft kein Mensch. Deshalb wählen viele Nutzer Kenn­wörter wie „123456“, „Pass­wort“ oder „abcdefg“ und laden damit Hacker förmlich ein. Die Rettung sind Pass­wort-Manager.

Deutliche Qualitäts­unterschiede. Die Stiftung Warentest hat 14 Programme getestet – nur 3 schneiden gut ab, ansonsten zeigten sich deutliche Qualitäts­unterschiede.

System­über­greifend nutz­bar. Eines aber ist bei allen Pass­wort-Managern im Test gleich: Sie lassen sich system­über­greifend auf Computern, Handys und Tablets verwenden.

Das bietet der Pass­wort-Manager-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 11 Pass­wort-Manager, unter anderem von Kaspersky und McAfee, und 3 Browser mit Pass­wort-Management-Funk­tionen (Chrome, Firefox und Safari). Alle geprüften Programme lassen sich kostenlos ausprobieren, die Gratis-Versionen kommen aber oft mit Einschränkungen. Wer die Pass­wort-Manager voll­umfäng­lich nutzen will, braucht meist ein Abo: Der Testsieger kostet 36 Euro pro Jahr, ein anderer guter ist hingegen komplett kostenlos erhältlich. Die weiteren guten kosten zwischen 35 und 40 Euro im Jahres-Abo.
  • Kauf­beratung. Wir sagen, welcher Pass­wort-Manager Testsieger ist, welche anderen Programme im Urteil „Sicher­heits­funk­tionen“ noch sehr gut abschneiden, und welche Software die beste Hand­habung bietet. Und Sie erfahren, welche Pass­wort-Manager in puncto Daten­schutz am besten abschneiden.
  • Tipps und Hintergrund. Die IT-Experten der Stiftung Warentest zeigen, wie sich Pass­wort-Manager in wenigen Schritten einrichten lassen. Zusätzlich verraten sie zahlreiche Tipps, was Internetnutzer noch tun können, um ihre Pass­wörter zu schützen.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt über Pass­wort-Manager aus test 2/2020.

Wie Pass­wort-Manager funk­tionieren

Die Programme speichern alle Pass­wörter und geben sie eigen­ständig in die Anmelde­felder von Online-Portalen ein – der Nutzer braucht sich die vielen Kenn­wörter also nicht mehr zu merken. Er muss nur noch ein einziges im Kopf behalten: das Masterpass­wort. Es ist quasi der Schlüssel zu seinem digitalen Schlüssel­kasten. Wie Nutzer ein starkes Masterpass­wort bauen, erklärt der Testbe­richt.

Mehr Sicherheit durch Pass­wort-Manager

Zugleich erhöhen Pass­wort-Manager die Sicherheit beim Surfen im Internet, indem sie kaum knack­bare Pass­wörter generieren. Da der Nutzer sich die Kenn­wörter nicht mehr merken muss, können und sollten die Pass­wörter lang und komplex sein und keinerlei Mustern folgen. Je länger und will­kürlicher, desto schwerer knack­bar.

Noch sicherer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bis auf zwei Programme bieten alle von der Stiftung Warentest geprüften Pass­wort-Manager die Option, zusätzlich zum Masterpass­wort noch einen zweiten Sicher­heits­faktor einzurichten. Das kann etwa die Hand­ynummer sein: Bei jeder Anmeldung bekommt der Nutzer dann einen einmaligen Code auf sein Handy geschickt, den er beim Login eingeben muss. Das erhöht die Sicherheit, denn ein Hacker müsste dann nicht nur das Pass­wort des Nutzers kennen, um dessen Account zu knacken, sondern er müsste auch noch Zugriff auf dessen Handy haben.

Finger­abdruck senkt Chancen von Hackern

Statt der Hand­ynummer lässt sich beispiels­weise auch der Finger­abdruck als zweiter Faktor verwenden: Bei jedem Login muss der Nutzer dann den Finger­abdruck­sensor des Smartphones verwenden. Das geht schnell und unkompliziert, senkt aber die Chancen von Hackern noch mehr, da sie im Besitz der Finger­abdrücke des Nutzers sein müssten. Das ist zwar nicht unmöglich, aber mit sehr viel Aufwand verbunden. Eine mögliche Lösungs­variante für dieses Problem finden angehende Hacker im Kinder­buch-Klassiker „Der Struwwelpeter“.

Dieses Thema ist erschienen im September 2017. Es wurde am 28.01.2020 voll­ständig aktualisiert. Zuvor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung.

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