Kinder aus Raucher­haushalten leiden häufig schon in jungen Jahren unter Blut­hoch­druck. Das stellten Ärzte des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin der Uniklinik Heidel­berg fest. Gemein­sam mit dem Gesund­heits­amt Rhein-Neckar hatten sie über 4 000 fünf- und sechs­jährige Vorschul­kinder untersucht. Kinder, deren Eltern oder deren Vater oder Mutter rauchten, hatten höhere Blut­druck­werte als Kinder aus Nicht­raucher­familien. Bei Fünf­jährigen gelten Blut­druck­werte von 111/72 Milli­meter Queck­silber­säule als erhöht. Schät­zungen zufolge leiden etwa 5 von 100 Kindern unter zu hohem Blut­druck. Auch bei ganz jungen Menschen können die erhöhten Blut­druck­werte zu einer Herz­schwäche, zur koronaren Herz­krankheit und zu arterio­sklerotischen Ablagerungen in den Adern führen (siehe Stiftung Warentest: „Blut­hoch­druck – Vorbeugen, erkennen, behandeln“, 206 Seiten, 16,90 Euro).

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