Fahrer von Diesel­autos müssen sich beeilen, wenn sie für den Einbau eines Rußpartikelfilters noch staatliche Zuschüsse haben wollen. Nach Angaben des zuständigen Bundes­amtes reichen die Mittel nur noch wenige Tage. Danach endet die Förderung in Höhe von 260 Euro pro Fahr­zeug. test.de erklärt, wie sich Dieselfahrer den Zuschuss sichern.

Nur noch für Mai-Anträge

Die Fördermittel für den nach­träglichen Einbau von Rußpartikelfiltern in Diesel­autos reichen nur noch für die Nach­rüstung von rund 5 900 Fahr­zeuge (Stand 15. Mai 2013). Das teilte das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit. Damit zeichne sich ab, dass nur noch im Mai 2013 einge­hende Anträge berück­sichtigt werden könne. Die Anträge werden in der Reihen­folge des voll­ständigen Eingangs der Antrags­unterlagen bearbeitet. Formulare, die nach der Ausschöpfung der Fördermittel eingehen, werden nicht mehr berück­sichtigt.

260 Euro für den Filter­einbau

Seit Januar 2013 gibt es 260 Euro pro Einbau in Autos, Wohn­mobile und leichte Nutzfahr­zeuge wie etwa Trans­porter, die vor dem 1. Januar 2007 erstmals zugelassen wurden. Wer sich durch den Filter­einbau die Plakette für das Befahren der Umweltzonen in Deutschland sichert, erhöht den Rest­wert sowie die Verkaufs­chancen des Altautos.

Tipp: Für den Antrag auf Förderung benötigen Sie einen Rußpartikelfilter, die Umrüst­bescheinigung, die Fahr­zeug­papiere und das Formular vom Bundes­wirt­schafts­amt. Das Gewusst wie - Rußpartikelfilter bietet Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie zu Ihrem Geld kommen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 9 Nutzer finden das hilfreich.