Parkett ruiniert Meldung

Selbst wenn die Hundehaltung in einer Wohnung ausdrück­lich erlaubt ist, kann der Mieter nicht verlangen, dass der Vermieter für die Sanierung des durch die Hundekrallen zerkratzten Parkett aufkommt. Der Mieter hätte nicht zulassen dürfen, dass sein Labrador in nur elf Monaten das Parkett so stark beschädigt, dass es für mehrere tausend Euro saniert werden muss, sagt das Land­gericht Koblenz (Az. 6 S 45/14).

Er sei vielmehr verpflichtet, pfleglich mit der gemieteten Wohnung umzu­gehen. Spätestens als er die ersten bis zu zehn Zenti­meter langen Kratzer im Parkett entdeckte, wäre es Zeit gewesen, das Parkett mit Teppichboden zu schützen oder dem Labrador in der Wohnung Hundeso­cken anzu­ziehen.

Tipp Hunde­besitzer sollten eine Tierhalter-Haft­pflicht­versicherung abschließen, die auch für Mietsach­schäden zahlt.

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