Tipps

  • Versandfristen. Damit die Geschenke pünktlich ankommen: Reizen Sie die empfohlenen Fristen nicht bis zum letzten Tag aus. Kurz vor Weihnachten sind die Päckchen oft länger unterwegs.
  • Internet. Bei vielen Paketdiensten sparen Sie Geld, wenn Sie die ersten Versandschritte Online gehen. Mit einer Online-Paketmarke der Deutschen Post/DHL oder einem Online-Paketschein von Hermes können Sie Päckchen bequem und etwas günstiger zuhause frankieren. Der Paket-Abholauftrag online ist im Vergleich zum Telefonanruf bei der Deutschen Post/DHL bis zu sieben Euro günstiger.
  • Abholservice. Lassen Sie Ihr Paket vom beauftragten Anbieter an Ihrem Arbeitsplatz abholen. Das spart Wartezeit und kostet dasselbe.
  • Vorfrankiert. Das billigere DHL-Pluspäckchen ist schon frankiert. Es kostet zurzeit 5,79 Euro und beinhaltet ein Packset der Größen S oder M. Innerhalb Deutschlands darf es bis zu 20 Kilogramm wiegen, international bis zu zwei Kilogramm.
  • Mehrgewicht. Wenn Sie kleine Geschenke mit viel Gewicht verschicken, nehmen Sie die Kuriere Hermes oder GLS. Hier wird der Preis nicht nach Gewicht sondern nach Paketvolumen berechnet.
  • Bruchsicher verpacken. Legen Sie bruchempfindliche Gegenstände nicht an die Außenwand des Paketes. Sichern Sie den Inhalt gegen Verrutschen, damit schwere Gegenstände nicht leichtere zerdrücken. Füllen Sie Hohlräume mit Verpackungschips, Luftpolsterfolie oder Zeitungspapier. Versenden Sie die Pakete in stabilen Pappkartons. Am sichersten bei elektronischen Geräten sind die Originalverpackungen. Schnüren Sie die Pakete so, dass sie einen Sturz vom Fließband aus 80 cm Höhe unbeschadet überstehen. Paketdienste nehmen in der Regel keine Rücksicht auf den Inhalt der Sendung.
  • Beschriftung. Verwenden Sie für die Beschriftung die Aufkleber der jeweiligen Paketdienste. Schreiben Sie die Adresse korrekt und leserlich. Fügen Sie zwischen Straße oder Postfach und Ort keine Leerzeile ein. Dies ermöglicht eine automatische Sortierung der Sendungen. Bei falscher Adressierung müssen die Pakete per Hand nachbearbeitet werden, was zu längeren Laufzeiten führt. Schreiben Sie bei internationalen Sendungen den Ort möglichst in der Landessprache und in Großbuchstaben, Beispiel: MILANO statt Mailand. Das Bestimmungsland schreiben Sie am besten auf Deutsch oder Französisch, die offizielle Postsprache, in die letzte Zeile der Anschrift.
  • Kein Geld. Versenden Sie weder Bargeld noch Edelsteine, Schmuck, Blankoschecks oder andere geldwerte Gegenstände in Briefen oder Paketen. Wenn die Sendungen verloren gehen, erhalten Sie keinen Ersatz. Versenden Sie Ihre Wertgegenstände nur mit Paketdiensten, die speziell darauf ausgerichtet sind. Ebenso sind lebende Tiere und Pflanzen vom Transport ausgeschlossen.
  • Wert der Sendung. Wenn Sie spezielle Wertsendungen schicken, geben Sie den tatsächlichen Wert der Sendung an. Falls die Sendung verloren geht, erstattet Ihnen der Paketdienst nur den angegebenen Betrag - selbst wenn der wahre Wert viel höher lag.
  • Fahrräder. Für Fahrräder, Skier und Gepäckstücke bieten viele Versandfirmen spezielle Tarife an. Andere übergroße oder schwere Gegenstände können Sie mit Speditionen versenden.
  • Im Urlaub. Wenn Sie für längere Zeit verreisen, können Sie mit der Deutschen Post die Lagerung Ihrer Sendungen vereinbaren. Für einen Monat kostet dieser Service 8,20 Euro, für drei Monate 10,20 Euro. Gelagert werden allerdings nur Sendungen, die mit der Deutschen Post oder DHL befördert wurden. Die anderen Paketdienste schicken das Paket in der Regel nach drei erfolglosen Zustellversuchen wieder an den Absender zurück.

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