Paketversand zu Weihnachten Meldung

Ob Groß, ob Klein: Über Weihnachtspäckchen freut sich jeder. Wer sie nicht persönlich überreichen kann, beauftragt den Paketdienst. Sollen die Geschenke rechtzeitig in den USA oder Osteuropa ankommen, müssen sich die Absender beeilen. Bis 1. Dezember sollte das Paket auf dem Weg sein. test.de nennt Fristen und Preise.

Fristen und Preise

  • Innerhalb Deutschlands. Die Anbieter selbst geben Empfehlungen: Danach sollten Kunden Pakete innerhalb Deutschlands spätestens zwischen dem 18. Dezember (Der Courier/iloxx) und dem 21. Dezember (DHL) absenden. Üblicherweise ist hierzulande ein Paket zwei bis drei Tage unterwegs. Kurz vor Weihnachten kann es aber länger dauern. Ein günstiges Angebot ist das Hermes-S-Paket mit Onlinepaketschein für 3,85 Euro, das mit bis zu 25 Kilogramm Inhalt bepackt werden kann. Wer sich auf das erlaubte Gesamtgewicht von zwei Kilogramm beschränkt, fährt auch gut mit dem Päckchen von Deutsche Post/DHL für 3,90 Euro.
  • Innerhalb Europas. Auch die von den Paketdiensten empfohlenen spätesten Absendetermine ins europäische Ausland variieren stark: Die Deutsche Post/DHL setzt mit dem 12. Dezember hier die früheste Frist. Kleine Sendungen bis zwei Kilogramm kommen mit ihr zum Preis von 8,60 Euro am günstigsten weg. Hermes Logistik empfiehlt seinen Kunden, die Pakete nach Österreich bis zum 18. Dezember und in die sonstigen EU-Länder bis zum 15. Dezember abzusenden. Das S-Paket kostet 13,90 Euro. GLS-Kunden sollten Päckchen in die Nachbarstaaten bis 18. Dezember, in alle weiteren bis 14. Dezember verschickt haben. Das günstigste GLS-Paket mit der Größe XS kostet 12,60 Euro. Den Internet-Anbieter Der Courier sollten Absender spätestens bis 18. Dezember beauftragt haben. Sie zahlen nach Tarifzone und Gewicht. Beispiel: Der Versand eines 5-kg-Pakets nach Österreich kostet 16 Euro.
  • Außerhalb Europas. Pakete nach Übersee und Osteuropa müssen besonders früh weg. Bei den von den Paketdiensten angegebenen Fristen handelt es sich in der Regel nur um Richtwerte – eine Pünktlichkeits-Garantie geben sie beim Standardversand im Vergleich zum Expressservice nicht. Die Auswahl preiswerter Versandunternehmen ist für Privatkunden gering. Das kleinste Päckchen bis zwei Kilogramm kostet bei Deutsche Post/DHL 12,90 Euro. Das Unternehmen empfiehlt, Pakete bis spätestens 1. Dezember zu verschicken. Mit allen weiteren Anbietern wird der Versand sehr viel teurer: Meist ist nur Expressversand möglich. Der Courier verschickt ein 500-Gramm-Päckchen für 40 Euro in die USA. Dienste wie FedEx oder UPS sind sogar noch teurer.

Last Minute

Wer das Päckchen erst kurz vor der Bescherung aufgibt, muss ohnehin den deutlich teureren Expressversand in Anspruch nehmen. Je nach Paketgewicht und gewünschter Zustellzeit liegt der Aufpreis für den extra schnellen Versand bei Deutsche Post/DHL zwischen 10,40 Euro und 46,40 Euro. Beim Internet-Versand Der Courier kommt zum Grundpreis von 18 Euro für das erste Kilogramm Paketgewicht auf jedes weitere Kilo noch ein Gewichtszuschlag von einem Euro hinzu.

Paketshops

Wer seine Pakete selbst zum Postschalter oder Paketshop bringt, zahlt gegenüber der Abholung deutlich weniger. Die Paketannahmestellen der alternativen Anbieter sind bundesweit in großen und kleinen Städten vertreten. Allein 13 000 Hermes-Paketshops sind in Deutschland verteilt. Sie verbergen sich in Getränkemärkten, Drogerien oder Schreibwarenläden. Bei GLS kostet der deutschlandweite Versand der kleinsten Paketgröße XS 4,10 Euro. Wer mit dem Versand-Vermittler iloxx national oder innerhalb Europas verschicken will, kann seine Päckchen übrigens in einer der Postfilialen abgeben. Außerdem nehmen Partnerunternehmen wie DHL, UPS und GLS die iloxx-Pakete an der Haustür in Empfang. Das Paket bis fünf Kilogramm kostet hier 8,90 Euro.

Abholservice

Ein weitere Möglichkeit: Der Kunde kann online oder telefonisch den Abholservice der Paketdienste bestellen. Ein günstiges Angebot macht Hermes: 6,90 Euro kostet die kleinste Paketklasse S. Hier wird nach Maßen abgerechnet: Die Summe der längsten und der kürzesten Seite des Pakets darf höchstens 50 Zentimeter betragen. Es kann bis zu 31,5 Kilogramm schwer sein. Bei Der Courier ist der Abholservice im etwas höheren Grundpreis inbegriffen. Ein Päckchen mit fünf Kilogramm Maximalgewicht kostet hier 7,40 Euro. Achtung: Haustürabholungen sind bei vielen Anbietern nur für den Versand im Inland möglich. So bequem wie es klingt ist der Abholservice jedoch nicht: Bei keinem Anbieter kann der Kunde eine konkrete Uhrzeit vereinbaren, sondern nur das Abholdatum . Er muss daher lange Wartezeiten einplanen.

Packstationen

Eine zeitsparende Alternative zu den Postfilialen sind die DHL-Packstationen. Bundesweit stehen rund 900 dieser Automaten in Ballungsräumen zur Verfügung. Wer seine Weihnachtspost von einer zur nächsten Packstation sendet, kann einen Euro pro Sendung sparen. Um Pakete an einem der Automaten zu erhalten, muss sich der Empfänger jedoch vorab online registrieren. Vorteil: Der Versand ist rund um die Uhr möglich, gezahlt wird mit der EC-Karte.

Versicherung

Bei Hermes, UPS, Der Courier und GLS sind Päckchen und Pakete standardmäßig bis 500 Euro oder mehr versichert. Wertvolle Geschenke wie etwa Navigationsgeräte, MP3-Player oder Digitalkameras sollten die Kunden besser über diese Anbieter versenden. Päckchen und Pluspäckchen sind beim nationalen und internationalen Versand mit Deutsche Post/DHL nämlich nicht versichert. Eine Zusatzversicherung bis zum Wert von 2 500 Euro kostet 3,50 Euro extra.

Überblick: Nationale Versandpreise
Überblick: Internationale Versandpreise
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