Paketversand nach Russland Meldung

Fünf Pakete wollten wir mit verschiedenen Versendern nach St. Petersburg in Russland schicken. Nur drei gingen tatsächlich auf die Reise und zwei davon kamen auch in gutem Zustand an.

- Problemlos verliefen Paketaufgabe und -zustellung mit Messenger: Für rund 83 Euro kam das Paket nach sechs Tagen an.

- Fedex brauchte nur drei Tage. Kosten: etwa 101 Euro.

- Mit 32,50 Euro deutlich günstiger war die Deutsche Post. Aber das Paket wurde in der Postfiliale abgegeben und nicht wie bei den anderen von zu Hause abgeholt. Beförderung per Schneckenpost: 24 Tage von Berlin bis St. Petersburg. Das Paket erreichte sein Ziel sehr stark beschädigt, der Inhalt war durchwühlt, kam aber an (einschließlich der Süßigkeiten, siehe DWK).

- Schon in Berlin gescheitert ist die Versendung mit UPS und DWK Kurierdienst. UPS verlangte ein Dokument, das der Paketempfänger in einer staatlichen Stelle in Russland besorgen müsse. Diesen Aufwand wollten wir nicht betreiben. Bei DWK kam das zuvor abgeholte Paket Tage später zurück. Der Versand wurde nach zahlreichen Telefonaten abgelehnt. Begründung: Süßigkeiten dürften nicht nach Russland eingeführt werden. Wochen später eine Rechnung über 58 Euro, die bei einem neuen Versand nicht verrechenbar gewesen wäre – viel Geld für einen Fehlversuch.

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