Paketshops: Paket selbst abgeben: Das spart Geld

Der Weg lohnt sich, ist aber nicht immer leicht zu finden.

Billiger als Abholung. Wer das Paket nicht zu Hause abholen lässt, kann Geld sparen. Geht er in einen Paketshop, wird es preiswerter als bei der Abholung zu Hause. Allerdings kann die Suche nach einem Paketschalter in ein kleines Abenteuer ausarten. An den von den Anbietern genannten Adressen fanden unsere Tester zum Teil leer stehende Läden, geschlossene Kneipen oder gar keinen Hinweis auf eine Paketannahme. Andere wurden in Kellerläden und auf Fabrikgeländen fündig.

Hermes-Paketshops. Abgesehen von der Post hat der Hermes-Versand mit rund 10 000 Paketshops die meisten Filialen. Auch sie waren nicht immer leicht zu finden. Für 8,90 Euro brachte Hermes die Sendung auf den Weg. Seit November gelten neue Preise. Das gleiche Paket würde nun bei Abgabe im Paketshop 5,90 Euro kosten. Bis zur Auslieferung dauerte es in einem von drei Fällen aber drei Tage statt der für Hermes üblichen zwei Tage.

DPD-Filialen. Für 5,25 bis 5,95 Euro beförderte DPD unser Paket am preiswertesten bei ein bis drei Tagen Laufzeit. Doch mitunter muss man weite Wege zur Paketannahme in Kauf nehmen, denn in ganz Deutschland gibt es nur rund 800 DPD-Annahmestellen für Privatkunden.

GLS-Paketshops. GLS gibt im Internet an, bundesweit rund  1 000 Paketshops zu betreiben. Negativ fiel bei GLS auf, dass es in zwei Paketen geklirrt hat. Außerdem war der Versand mit 12,50 Euro in zwei von drei Fällen unverhältnismäßig teuer.

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