So haben wir getestet

Im Test: Die fünf Paket­dienste aus dem Dienst­leistungs­test haben wir basierend auf 24 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung geprüft. Vor dem Test haben wir jeweils drei Pakete in unterschiedlichen Regionen Deutsch­lands versandt: von Berlin nach Oldenburg, Warnow nach Lychen und Regens­burg nach Dresden. Jeder Anbieter erhielt danach drei Fragebögen zu jeder Wegstrecke und einen zum Unternehmen. Sofern er zustimmte, besuchten unsere Experten zudem die Firmenzentrale, prüften ausgewählte Abhol-, Verteil- und Auslieferungs­stationen der Pakete, interviewten Arbeiter und Fahrer. Bewertet wurden auch die Antworten auf verdeckte Kunden­anfragen sowie der Internet­auftritt.

Unter­suchungs­zeitraum: März bis Oktober 2014.

Unter­nehmens­politik: 15 %

Über­prüft wurde die CSR-Strategie des Unter­nehmens. Dazu zählen zum Beispiel Unter­nehmens­leit­linien zum sozialen und ökologischen Handeln, der Austausch und Umgang mit Beschäftigten, Angebote zur Weiterbildung, die Verankerung des Umwelt­schutzes, die Umsetzung ökologischer Beschaffungs­richt­linien sowie der Austausch mit Interes­sengruppen (NGOs). Geprüft wurde auch der Service für Verbraucher. Wir stellten drei verdeckte Kunden­anfragen an das Unternehmen und bewerteten die Informationen, die es zu gesell­schaftlichen und umwelt­relevanten Aspekten in deutscher Sprache auf der Website gibt.

Paket­abholung: 25 %
Paket­verteil­stationen: 25 %
Paket­zustellung: 25 %

Um die Arbeits­bedingungen zu bewerten, prüften wir auf allen Stufen des Trans­ports soziale Mindest­stan­dards. Dazu zählt etwa, ob entsprechende Anforderungen definiert werden, wie diese an beauftragte Subunternehmen kommuniziert und über­prüft werden. Außerdem prüften wir freiwil­lige Maßnahmen, etwa zur Gesund­heits­förderung und zum Arbeits­schutz, zur Vermeidung über­höhter Arbeits­zeiten, zur Zahlung eines existenz­sichernden Mindest­lohns sowie zu weiteren sozialen Leistungen. Den Umwelt­schutz bewerteten wir anhand ökologischer Anforderungen an die Paket­abholung, -verteilung und -zustellung. Dazu zählen etwa der Anteil ökologischer Trans­port­mittel, die Vorgaben zu Energieeffizienz und Minimierung des Schad­stoff­ausstoßes, und wie diese kommuniziert und über­prüft werden.

Trans­parenz: 10 %

Bewertet wurde die Teil­nahme an Befragungen, die Bereitschaft zur Über­prüfung der Arbeits­stätten und zu Arbeiter­interviews.

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