So haben wir getestet

Im Test: 5 markt­bedeutende Paket­dienste, die Sendungen bei Privatpersonen abholen. Jeder Anbieter wurde 20-mal auf zehn Stre­cken bundes­weit durch geschulte Test­personen geprüft. Die Prüfer verschickten immer das gleiche Paket: 3,5 kg schwer, 45 mal 35 mal 20 Zenti­meter groß. Darin befanden sich je fünf Teller, zwei Gläser und ein Glas­bilder­rahmen. Die Waren waren sorgfältig in Luft­pols­terfolie einge­schlagen, Zwischenräume mit Poly­styrol-Chips aufgefüllt, sodass der Inhalt einen Fall aus 80 Zenti­meter Höhe unbe­schadet über­stand. Die Abholung wurde online in Auftrag gegeben. Die Zustellung sah zwei Varianten vor: Einmal wurde das Paket persönlich entgegen­genommen und einmal war der Empfänger nicht zuhause.

Erhebungs­zeitraum: Juli bis September 2014.

Preise: Stand Ende Oktober 2014.

Lieferqualität: 40 %

Das Urteil berück­sichtigt die Dauer des Versands, Abholtag und Sonn­tage wurden nicht einge­rechnet. Unver­sehrt­heit der Sendung bewertet den äußerlichen Zustand, in dem die Pakete ankamen, sowie den Zustand der versandten Waren.

Abwick­lung: 40 %

  • Zuver­lässig­keit bei Abwick­lung und Terminen: Halten die Anbieter Abhol- und Zustell­termine ein? Gab es bei der Abwick­lung Probleme?
  • Informationen bei Versand: Erhalten Kunden eine Auftrags­bestätigung und bei der Abholung zuhause einen Über­gabebeleg? Gibt es eine Rechnung? Enthalten die Dokumente alle wichtigen Informationen? Wurde immer der gleiche Preis berechnet? Wie kommuniziert der Paket­dienst mit Kunden, insbesondere bei Problemen?
  • Komfort bei Beauftragung, Zahlung und Sendungs­verfolgung: Welche Zahlungs­arten gibt es? Wie gut funk­tioniert die Sendungs­verfolgung? Wie komfortabel können Aufträge übers Internet erteilt werden? Ist dabei eine Registrierung notwendig? Wie freundlich sind die Zusteller?

Website: 20 %

  • Informationen, Über­sicht­lich­keit: Wie leicht lassen sich Infos zu Anbieter, AGB, Zahlungs- und Versand­arten sowie Versandbedingungen finden, wie aussagekräftig sind sie?
  • Nutzungs­möglich­keiten: Das Urteil berück­sichtigt die tech­nische Fehler­freiheit der Website, Speicher­möglich­keiten auf der Website und wie schnell relevante Informationen zu finden sind. Außerdem fließt ein, welche Versand­optionen existieren, etwa höhere Versicherungen, Express­service.
  • Umgang mit Nutzer­daten: Wichtig war unter anderem, ob nur notwendige Daten preisgegeben werden müssen, ob sie verschlüsselt über­tragen werden und wie sie gelöscht werden können.

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