Paket­dienste

So haben wir getestet

Paket­dienste

  • Testergebnisse für 5 Paketdienste 12/2014 Anzeigen
  • Testergebnisse für 5 Paketdienste CSR 12/2014 Anzeigen
Inhalt

Im Test: 5 markt­bedeutende Paket­dienste, die Sendungen bei Privatpersonen abholen. Jeder Anbieter wurde 20-mal auf zehn Stre­cken bundes­weit durch geschulte Test­personen geprüft. Die Prüfer verschickten immer das gleiche Paket: 3,5 kg schwer, 45 mal 35 mal 20 Zenti­meter groß. Darin befanden sich je fünf Teller, zwei Gläser und ein Glas­bilder­rahmen. Die Waren waren sorgfältig in Luft­pols­terfolie einge­schlagen, Zwischenräume mit Poly­styrol-Chips aufgefüllt, sodass der Inhalt einen Fall aus 80 Zenti­meter Höhe unbe­schadet über­stand. Die Abholung wurde online in Auftrag gegeben. Die Zustellung sah zwei Varianten vor: Einmal wurde das Paket persönlich entgegen­genommen und einmal war der Empfänger nicht zuhause.

Erhebungs­zeitraum: Juli bis September 2014.

Preise: Stand Ende Oktober 2014.

Lieferqualität: 40 %

Das Urteil berück­sichtigt die Dauer des Versands, Abholtag und Sonn­tage wurden nicht einge­rechnet. Unver­sehrt­heit der Sendung bewertet den äußerlichen Zustand, in dem die Pakete ankamen, sowie den Zustand der versandten Waren.

Abwick­lung: 40 %

  • Zuver­lässig­keit bei Abwick­lung und Terminen: Halten die Anbieter Abhol- und Zustell­termine ein? Gab es bei der Abwick­lung Probleme?
  • Informationen bei Versand: Erhalten Kunden eine Auftrags­bestätigung und bei der Abholung zuhause einen Über­gabebeleg? Gibt es eine Rechnung? Enthalten die Dokumente alle wichtigen Informationen? Wurde immer der gleiche Preis berechnet? Wie kommuniziert der Paket­dienst mit Kunden, insbesondere bei Problemen?
  • Komfort bei Beauftragung, Zahlung und Sendungs­verfolgung: Welche Zahlungs­arten gibt es? Wie gut funk­tioniert die Sendungs­verfolgung? Wie komfortabel können Aufträge übers Internet erteilt werden? Ist dabei eine Registrierung notwendig? Wie freundlich sind die Zusteller?

Website: 20 %

  • Informationen, Über­sicht­lich­keit: Wie leicht lassen sich Infos zu Anbieter, AGB, Zahlungs- und Versand­arten sowie Versandbedingungen finden, wie aussagekräftig sind sie?
  • Nutzungs­möglich­keiten: Das Urteil berück­sichtigt die tech­nische Fehler­freiheit der Website, Speicher­möglich­keiten auf der Website und wie schnell relevante Informationen zu finden sind. Außerdem fließt ein, welche Versand­optionen existieren, etwa höhere Versicherungen, Express­service.
  • Umgang mit Nutzer­daten: Wichtig war unter anderem, ob nur notwendige Daten preisgegeben werden müssen, ob sie verschlüsselt über­tragen werden und wie sie gelöscht werden können.

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78 Kommentare Diskutieren Sie mit

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hubertus0 am 13.04.2021 um 10:25 Uhr
Hermes!!!

Am 10.3.21 bei einem Onlinehändler bestellt.
Am 11.3. 21 Paket vom Händler bei Hermes aufgegeben.
Dann.
„Paket im Hermes Verteilzentrum Aachen eingegangen, von dort aus Zustellung.“
„Zustellversuch, niemanden angetroffen“
Erneuter Zustellversuch, „Die angegebene Anschrift konnte nicht gefunden werden.“
Anmerkung: Die Sendung ging an meinen Arbeitgeber, ein Gebäudekomplex mit 3000 Menschen und einer Anlieferzone, die auch beschildert ist…
Zuerst hieß es, man habe dort niemanden angetroffen. Offenbar Lügen.
Am 14.3. 21 habe ich aus der Liste auf der Hermes-Website einen Paketshop ausgesucht, der meiner Arbeitsstelle am nächsten lag, um dort das Paket selber abzuholen.
Am 17. 3. 21 „Der Empfänger wurde zum 1. Mal nicht angetroffen. Wir werden einen weiteren Zustellversuch durchführen.“
Seltsam-ist doch ein Hermes-Paketshop.
Bin hingefahren, um dort von Passanten zu erfahren, dass dieser Paketshop seit Monaten geschlossen ist.
Hermes wusste das offenbar nicht.
Paket zurück an Absender...

URSUSMUSKULUS am 17.02.2021 um 20:51 Uhr
Kaputt oder kommt nie an.

Hatte einmal eine Thermoskanne bestellt. Fahrer hat das Paket schon mal auf die Fußmatte gestellt, ich gab Unterschrift und beim Aufheben hörte ich schon die Scherben klimpern. Fahrer rannte die Treppe runter. War das erste und letzte Mal, das DPD direkt an die Wohnungstuer geliefert hat, sonst immer Paketshop. Jetzt warte ich über eine Woche auf ein Paket, das munter in Flensburg hin und her fährt, aber eigentlich nach Berlin soll. Und wie kann es sein, dass laut Berichten, so viele Pakete bei DPD im Nichts verschwinden. Das gibt dem Leben Wuerze, immer wieder spannend wie ein Krimmi.

Erstaunt am 27.08.2020 um 11:29 Uhr
Weltfremd

Wenn ich hier diese ganzen Kommentare zu den schlechten Paketdiensten höre wird mir schlecht. Sie haben keine Ahnung unter welch schwierigen Bedingungen die Fahrer arbeiten müssen. Unser DHL Fahrer hat pro Hausnummer 7 Minuten Zeit auf seiner Route. Die Hausnummer hat 4 Aufgänge à 12 Parteien auf der Frontseite und 5 Aufgänge à 8 - 12 Parteien auf der Rückseite. Wenn er länger braucht muss er diese Zeit an seine Regelarbeitszeit anhängen.
Sie sollten alle mal 2 Wochen selbst als Paketzusteller arbeiten.
Gerne bei Amazon bestellen... genau hier ist das Problem! Sie nehmen den Komfort in Anspruch mit dem Jeff Bezos mittlerweile 200.000.000.000 $ Privatvermögen angehäuft hat auf Kosten aller die unter Ihm arbeiten. Sie und Ihr Kaufverhalten sind das Problem nicht der arme geknechtete Paketzusteller. Schämen Sie sich!

Erstaunt am 27.08.2020 um 11:28 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Schachliebhaber am 06.07.2020 um 10:49 Uhr
Vom Markt nehmen!

Einen solch schlechten Paketdienst wie DPD, sollte man vom Markt nehmen und verbieten.
Ich hatte und habe ständig Probleme mit DPD. Selten kommt ein Paket bei mir Daheim an, obwohl ich bedingt durch meine Schwerbeschädigung immer Daheim bin. Die Burschen machen es sich einfach und geben die Pakete im Paketshop ab, wo man es dann abholen kann. Äußerst selten läuft die Zustellung reibungslos ab. Unfreundliche Fahrer und ein sehr schlechter Kundenservice, der bei Beschwerden einfach das Gespräch beendet und den Hörer auflegt. Ist mir mehrmals passiert. Auf Beschwerden wird grundsätzlich nicht reagiert. Ein Sauhaufen im wahrsten Sinne des Wortes.