Pack­stationen: Für Viel­beschäftigte

Paket­dienste Test

Pack­stationen: Für Vielnutzer geeignet, aber am Anfang gewöhnungs­bedürftig.

Der Test. Sind Pack­stationen von DHL eine güns­tige und bequeme Alternative zu den Paket­diensten? Wir haben 18 Pakete von Pack­station zu Pack­station geschickt. Einfach war das nicht. Die Online­frankierung ist kompliziert. Die Station kann außerdem über­füllt sein, der Kunde muss sein Paket wieder mitnehmen. Wer sich nicht registrieren lässt, kann Pakete versenden, aber nicht empfangen. Dazu sind eine acht­stel­lige Post­nummer, die als Namens­ersatz dient, und eine vierstel­lige Geheimzahl nötig. Beides bekommt der Nutzer erst, nachdem er sich registriert und das Begrüßungs­schreiben persönlich entgegen­genommen hat. Aber Vorsicht: Ist die Post­nummer falsch, kommt das Paket nicht an.

Für wen. Pack­stationen sind geeignet für Vielnutzer und Berufs­tätige, die wenig zuhause sind. Praktisch: Sobald das Paket da ist, erfährt das der Kunde per SMS oder E-Mail.

Wie. Am Touchs­creen Absender- und Empfängeradresse eingeben, Paket­aufkleber aus der Station oder zuhause ausgedrucktes Etikett anbringen, Code ans Lesegerät halten, Paket ins nun offene Fach legen.

Wie viel. Wer die Pack­station nutzt, spart 1 Euro pro Paket im Gegen­satz zum Schalter, als registrierter Kunde weitere 50 Cent pro Paket. Statt 6,90 Euro bezahlt er also nur noch 5,90 oder 5,40 Euro.

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