Paket­dienste Eigene Paketkästen statt Benach­richtigung im Brief­kasten

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Der Online­handel wächst, Beschwerden über die Paket­zustellung ebenso. Vor allem für diejenigen, die tags­über nicht zuhause sind, gibt es bisher keine befriedigende Lösung. Jetzt kündigt die Branche neue Modelle an – leider keine einheitlichen. DHL experimentiert für seine eigenen Lieferungen mit Paketkästen für Mehr­familien­häuser. Der Paketbote legt die Sendung hinein, der Empfänger wird per SMS benach­richtigt und kann den Kasten mit einem Pin-Code öffnen, wenn er zuhause ist. Ein Pilot­projekt von DHL und dem Wohnungs­bau­unternehmen Vonovia wurde jetzt erfolg­reich abge­schlossen. Als Gegen­modell tritt Parcellock an, ein Gemein­schafts­unternehmen der Paket­dienste DPD, GLS und Hermes. Es will im nächsten Jahr Paketkästen anbieten, die allen Liefer- und Paket­diensten offen­stehen. Sämtliche Dienst­leister können die Kästen nur mithilfe von individuellen und zeitlich begrenzten Codes nutzen – ähnlich wie die sogenannte Tan beim Online­banking.

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m.wende am 31.10.2015 um 17:25 Uhr
Lockbox als Nieschen-Lösung

Ich wohne in Berlin und verwende das Angebot von Lockbox (lockboxsystem.com), um Pakete zu empfangen. Die Firma ist der Empfänger der Pakete und stellt sie mir dann gegen ein Entgelt pro Paket in einer gesicherten Box an meine Wohnungstür zu. Nicht unbedingt günstig, aber sehr praktisch.