Paket recht­zeitig zu Weih­nachten Fünf Tipps, wie Sie Stress und Ärger vermeiden

Paket recht­zeitig zu Weih­nachten - Fünf Tipps, wie Sie Stress und Ärger vermeiden
Bescherung per Post. Zur Weihnachts­zeit werden enorm viele Pakete verschickt. © Getty Images / Westend61 / Rainer Berg

Auch 2021 findet Weih­nachten vermutlich nur im kleinen Kreis statt. Geschenke kommen per Post. Fünf Tipps, wie Sie in Sachen Paket­versand Zeit und Nerven sparen.

1. Sparen Sie sich den Weg in die Post­filiale

Infektions­risiko reduzieren. Mit Gesichts­maske verhüllt und möglicher­weise von Viren umschwirrt eine gefühlte Ewig­keit am Post­schalter anstehen? Für viele ein Albtraum. Erfreulicher­weise gibt es deutsch­land­weit Zehn­tausende Ausweich­möglich­keiten. Wer sein Päck­chen auf den Weg bringen möchte, muss nicht unbe­dingt in eine der großen Post­filialen gehen.

Part­nershops aufsuchen. Einzel­händler wie Schreibwarenläden oder Bäckereien koope­rieren mit den drei großen Dienst­leistern der Branche – DHL, dpd und Hermes. Die Koope­rations­partner verschi­cken Pakete und nehmen sie an, wenn Empfänger das vorab online anmelden.

Stoß­zeiten vermeiden. Bei den kleinen Händ­lern dürfte es vor Weih­nachten ruhiger zugehen als in großen Filialen, außerdem sind die Öffnungs­zeiten dort meist erweitert.

Abhol­service nutzen. Wer es bequem mag: Gegen Aufpreis holen Boten aller Dienst­leister die Pakete ab.

2. Drucken Sie Paket­scheine selbst aus

Pack­station. Völlig kontaktloser Versand zu jeder Tages- und Nacht­zeit ist bundes­weit an den 6 000 voll­automatischen DHL-Pack­stationen möglich. Dazu müssen Kundinnen und Kunden am Computer einen Paket­schein ausfüllen und online bezahlen. Den Schein drucken sie aus und kleben ihn aufs Paket.

App. Online-Paket­scheine bieten alle drei Dienst­leister. Sie lassen sich am Computer und in den Kunden-Apps ausfüllen. Die Apps bieten allerlei Zusatz­funk­tionen, etwa einen Stand­ortfinder, der sämtliche Annahme­stellen zeigt. Mit der Hermes-App kann man zum Beispiel auch das Paket virtuell vermessen.

3. Schi­cken Sie Ihre Geschenke recht­zeitig los

Damit Geschenke Heilig­abend unter dem Weihnachts­baum liegen, müssen sie pünkt­lich abge­geben werden. Bereits in den Wochen zuvor legen die Dienst­leister dafür Termine fest.

Paket recht­zeitig zu Weih­nachten - Fünf Tipps, wie Sie Stress und Ärger vermeiden
Kurz vor knapp. Laut dpd erreichen selbst am Morgen des 21. Dezembers verschickte Pakete noch ihren Ziel­ort. © Getty Images, Anbieter, Stiftung Warentest

Annahme­schluss für Auslands­sendungen:

DHL:

  • Frank­reich, Italien: 14. Dezember
  • Schweiz (mit Service Premium): 20. Dezember
  • Alle anderen Nach­barländer: 15. Dezember
  • Sons­tige europäische Länder: 10. Dezember
  • Außer­europäische Länder: 30. November (mit Service Premium: 7. Dezember)

Hermes: 15. Dezember

dpd: 18. Dezember (für Länder der Europäischen Union)

4. Verpacken Sie alles gut und sicher

Wichtig ist es außerdem, alles gut und sicher in einem unbe­schädigten Karton zu verpacken und diesen mit Klebeband abzu­dichten. Hohlräume müssen ausgefüllt, Zer­brech­liches sollte mehr­fach in Papier oder Knall­folie einge­schlagen werden. Enthalten Glasbehälter Flüssiges, kommen sie zusätzlich in einen verschließ­baren Plastikbeutel. Dekoration wie Tannen­zweige an den Päck­chen zu befestigen ist tabu, genau wie loses Einschlag­papier, Schnüre und Bänder. Durch sie können Pakete beschädigt und die Sortier­anlagen gestoppt werden.

5. Achten Sie auf die Haftungs­bedingungen

Alle Jahre wieder verschwinden Unmengen Pakete auf nicht nach­voll­zieh­bare Weise. Wer wert­vollen Inhalt verschickt, sollte das Paket gegen Aufpreis versichern. Mitunter ist im Versand­preis die Haftung enthalten. In jedem Fall sollte man die Vertrags­bedingungen genau lesen, denn dort kann zum Beispiel die Haftung für bestimmte Inhalte wie Antiquitäten ausgeschlossen sein.

Tipp: Mehr zum Thema Paket- und Brief­versand und den damit verbundenen Ärger­nissen auf unserer Themenseite Post, Porto und Paket.

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20FM19 am 18.01.2021 um 19:34 Uhr
Lieferung erst bei Verlustanzeige

Sehr seltsam:
Das Januarheft 2021 von Test sollte vor dem 17.12.2020 bei mir eingetroffen sein. Am 31.12. nahm ich mit dem Aboservice Kontakt auf, der eine Nachlieferung in Aussicht stellte. In der 1. Januarwoche trafen zuerst das verschollene und dann 2 Tage später das nachgeschickte Heft ein.
Eine Bestellung bei einem Onlinehändler Ende November war nach 3 Wochen noch nicht eingetroffen. Auf Nachfrage wurde mir ein Ersatzteil geschickt. Auch hier traf wenige Tage später ein Teil und 3 Tage später das 2.Teil ein.
Anfang November bestellte ich bei einem anderen Händler ein Ersatzteil. Dies war nach 4 Wochen immer noch nicht zugestellt. Nachfrage beim Lieferanten, der mich noch um etwas Geduld bat. 4 Tage später war die Lieferung da. Poststempel von Anfang November.