Lidl-PC: Mehr Ausstattung

Lidl setzt wie gewohnt auf einen Prozessor von AMD. Diesmal sorgt der Athlon XP 3000+ für Rechentempo. Unterstützt wird er von einer nVidia FX5600 Grafikkarte. Das Tempo ist rasant und für die meisten Anwendungen viel höher als nötig. Aber: Der Aldi-PC ist noch schneller.

Mehr Größe

Design ist Geschmacksfrage. Messbar und spürbar ist der Größenunterschied: Der Aldi-PC kommt im Midi-Format daher und ist deutlich kleiner und leichter als das Pendant von Lidl. Dafür lässt sich der Lidl-PC besser erweitern. Das Gehäuse bietet mehr Platz für zusätzliche Festplatten und weitere Ergänzungen. Einen Vorsprung erzielt der Lidl-PC auch in puncto Ausstattung: Stereo-Boxen sind schon mit im Paket, reichlich Kabel und Adapter ebenfalls und fast alle Software gibts nicht nur auf Festplatte, sondern auch extra noch mal auf CD-Rom. Auch das Handbuch zum Lidl-PC gefällt. Selbst kompliziertere Fragen wie die Einstellungen für die Benutzung von Funknetzwerken sind gut erklärt.

Mehr Kabel

Wichtiger noch: Der Lidl-PC hat den für moderne TFT-Monitore idealen DVI-Anschluss. Beim Anschluss von hochwertigen 17 oder gar 19 Zoll großen Flachbildschirmen mit hoher Auflösung sind Lidl-Käufer damit sichtbar im Vorteil. Kleiner Schönheitsfehler allerdings: In der Preisklasse hätte es gern eine optische Maus sein dürfen. Die klassische Variante mit mechanischer Abtastung des Mousepads ist zu billig für einen 1 150-Euro-Rechner. Schwacher Trost für Lidl-Kunden: Bei Aldi ist auch nur eine mechanische Maus zu haben.

Mehr Stromverbrauch

Noch ein kleiner Vorteil für Lidl-Kunden: Die Festplatte dort ist um rund 40 Gigabyte größer als bei Aldi. Dafür kommt der DVD-Brenner nur mit DVD-R und DVD-RW-Rohlingen zurecht. Das war's dann aber auch schon mit den Unterschieden. Der Lüfterlärm hält sich bei beiden Geräten in erträglichen Grenzen, der Stromverbrauch nicht. Der Lidl-Rechner genehmigt sich - typisch für System mit Athlon-Systeme - im Betrieb bis zu 135 Watt bei Volllast. Im Stand-by sinkt der Verbrauch auf 4,6 Watt. Die allerdings verbraucht der Rechner auch dann, wenn er über den Taster vorn am Gehäuse ausgeschaltet wird. Vollständig lässt sich der Stromverbrauch nur mit dem Netzschalter hinten am Gehäuse oder durchs Ziehen des Steckers stoppen.

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