PCs von Lidl und Aldi im Schnelltest Schnelltest

Diesmal treffen die PCs von Aldi und Lidl direkt aufeinander: Die Computer sind gleichzeitig im Laden und gleichzeitig im Schnelltest. Der Preis ist ganz ähnlich. Lidl verlangt 1149 und Aldi 1179 Euro. Auch das Konzept ist ähnlich: Jede Menge Ausstattung, Multimedia und Leistung satt. Welcher PC seine Sache besser macht, klärt der Schnelltest.

Leistung im Überfluss

Eins ist schon klar, bevor der Test überhaupt begonnen hat: Wer vor allem Texte tippen, im Internet surfen und DVD gucken will, ist bei Lidl und Aldi falsch. Dafür allein ist die Leistung der Rechner deutlich überdimensioniert. Wer den PC nicht mindestens auch für Videoaufnahmen und -schnitt nutzt, kommt locker mit weniger Leistung und Ausstattung aus. Das spart viel Geld und Strom.

Videoschnitt und Spiele

Die Stärke der Rechenknechte von Aldi und Lidl: Selbst für die Produktion langer Videofilme ist genug Rechen- und Speicherkapazität da. Und: Auch die allerneuesten Computerspiele mit ihren aufwändigen 3D-Effekten laufen selbst bei höchster Auflösung flüssig über den Bildschirm.

Beim Service Aldi vorn

Was den Service angeht, schneidet Aldi-Nord am besten ab. Dort gibts auch für den PC das gewohnte Umtauschrecht bei Unzufriedenheit. Aldi-Süd garantiert dieses Recht nicht, versichert aber stets, im Einzelfall kulant zu sein. Ganz schwach: Bei Lidl ist in Sachen Umtausch nichts zu machen. Die Kunden müssen beim Kauf unterschreiben, dass die sonst bei Lidl übliche Geld-zurück-Garantie für den PC nicht gilt. Nur bei Qualitätsmängeln und Defekten greifen der Vor-Ort-Service, die Herstellergarantie und zur Not noch die gesetzliche Gewährleistung.

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