Ostereier Meldung

Bunt gefärbte Eier gehören zu Ostern einfach dazu, auch in Zeiten der Vogelgrippe. Denn selbst für den – laut Experten – unwahrscheinlichen Fall, dass das gefährliche Virus auf dem Ei gefunden wird, gilt: Erhitzen über 70 Grad überlebt es ebenso wenig wie Salmonellen, so das Bundesinstitut für Risikobewertung. Vom Auspusten roher Eier zum Bemalen raten Vorsichtige schon seit längerem ab, weil Schale, Eiweiß und Eigelb unter Umständen Salmonellen enthalten, die zu schweren Infektionen führen können. Fürs Färben gekochter Eier werden Lebensmittelfarben verwendet. Einige können in seltenen Fällen Pseudoallergien auslösen: Azorubin (E 122), Tartrazin (E 102), Brillantschwarz (E 151), Chinolingelb (E 104). Auch natürliche Farben – beispielsweise aus dem Reformhaus – tragen E-Nummern: das Rot der Cochenille-Laus (E 120), das grüne Chlorophyllin (E 140), das blaue Indigokarmin (E 132) sowie das gelbe Kurkumin (E 100), das ebenfalls zu Empfindlichkeitsreaktionen führen kann.

Alternativen kommen aus der Küche

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Naturfarben aus der Küche sind meist blasser.

Kochen Sie eine große Hand voll Zwiebelschalen 10 Minuten mit einem halben Liter Wasser und geben gekochte Eier bis zu 30 Minuten hinein (gelbbraun). Varianten: Holundersaft (bläulich), Matetee (grün), Rotkohl / Rote-Bete (rot), schwarzer Tee (braun), Kamille / Safran (gelb). Aber auch bei solchen Naturfarben müssen Empfindliche aufpassen.

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