Ostdeutsche Arbeitnehmer Meldung

Für Arbeitnehmer, die ihre Löhne jahrelang in Ost-Mark erhielten,wird die Zeit knapp.

Ostdeutsche Arbeitnehmer sollten ihre Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung klären. Ende des Jahres endet die Aufbewahrungspflicht ehemaliger DDR-Betriebe für die Lohnunterlagen und die Belege über Arbeitszeiten aus der DDR-Zeit.

Mit den Unterlagen aus den DDR-Betrieben, ihren Nachfolgefirmen oder speziellen Archivzentren gelingt meist der Nachweis von Beschäftigungszeiten für die Rentenversicherung. Nach 2011 kann das Beschaffen der Belege sehr viel schwieriger werden. Im Extremfall geht später Rente verloren, wenn sich Beschäftigungszeiten oder Lohnzahlungen nicht mehr klären lassen.

Tipp: Stellen Sie so schnell wie möglich fest, ob Ihr Rentenversicherer alle Beschäftigungszeiten und Gehaltszahlungen aus DDR-Zeiten kennt. Wenn Ihr Konto lückenhaft ist, beantragen Sie eine Kontoklärung. Detaillierte Informationen und Formulare erhalten Sie online unter www.deutsche-rentenversicherung.de. Informationen bekommen Sie auch telefonisch unter 0 800/1 00 04 80 70 oder in den Auskunfts- und Beratungsstellen. Die Mitarbeiter dort helfen beim Ausfüllen der Unterlagen.

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